Highland Happiness – Die Sternwarte von Kirkby

Autorin: Charlotte McGregor

Genre: Roman, Wohlfühlbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 29. März 2026

Seiten: 500

Herausgeber ‏ : ‎ Autorinnen-WG




Über die Autorin:
Mit Sehnsuchtsorten kennt sich Charlotte McGregor aus. Kein Wunder, dass sie aus ihrem Fernweh einen Beruf gemacht hat. Die Journalistin schrieb jahrelang Reiseberichte für Zeitungen und Magazine, ehe sie ihre Lieblingsorte auch in Romanen verewigte. Derzeit schlägt ihr Herz für Schottland, wo sie regelmäßig mit ihrem Mann durch Städte, Dörfer und die Highlands streift und sich voller Enthusiasmus auf Whisky, Haggis und Kilts stürzt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Wenn die Sterne wieder leuchten …
Windkraft-Ingenieur Leo Spencer kommt nach Kirkby, um die kleine Highland-Gemeinde von nachhaltiger Energiegewinnung zu überzeugen. Doch der Widerstand gewisser einflussreicher Dorfbewohner trifft ihn hart. Genau wie die Begegnung mit Flora Douglas – eine Frau, die er nach einer kurzen Begegnung vor sieben Jahren nie vergessen konnte.
Flora kann kaum glauben, dass Leo plötzlich vor ihr steht. Damals, nach einer magischen Nacht voller tiefer Gespräche in Edinburgh, war er spurlos verschwunden. Jetzt behauptet er, sein Handy sei ins Meer gefallen. Soll sie ihm glauben? Und was bedeutet dieses unerwartete Wiedersehen?
Als Flora auf einem verwilderten Hügel ein vergessenes viktorianisches Observatorium entdeckt, könnte dies nicht nur die Antwort auf Kirkbys Energiezukunft sein, sondern auch der Ort, an dem zwei verlorene Seelen eine neue Chance bekommen.
Manche Sterne können wieder zum Leuchten gebracht werden – genau wie manche Gefühle …


Meine Meinung:
Fans der Reihe Highland-Happiness wissen, dass am Ende des Buches wieder zwei Menschen zueinander gefunden haben. Diesmal stehen Flora und Leo im Vordergrund, denen es die Autorin anfangs nicht gerade leicht gemacht hat. Die beiden treffen sich zufällig nach vielen Jahren in Kirkby wieder. Sie hatten sich einmal getroffen und festgestellt, dass sie sich bestens verstehen, aber der Kontakt ist abgerissen, was Flora sehr enttäuscht hat. Leos Aussage, weshalb er sich damals nicht gemeldet hat, hört sich allerdings auch merkwürdig an. Auf einer Fähre nach Norwegen soll das Handy ins Meer gefallen sein.
Es fällt Flora schwer, dies zu glauben und Vertrauen aufzubauen, zu oft wurde sie enttäuscht und sie macht lieber einen Rückzieher, als sich mit etwas auseinanderzusetzen oder darüber zu sprechen. Das alles sind natürlich nicht die besten Voraussetzungen, aber die Autorin hat sich dann doch einiges einfallen lassen und ihnen den Weg geebnet. Flora entdeckt ein Observatorium und dort eine Füchsin mit ihren Jungen, um die sie sich kümmert. Leo ist begeistert von dem Observatorium, er hat mit seinem Opa immer den Sternenhimmel betrachtet und weiß sehr viel darüber. Das alles fand ich schon sehr unterhaltsam.
Allerdings wurde in die Geschichte auch ein wichtiges und interessantes Thema eingebunden, nämlich nachhaltige Energiegewinnung. Leo möchte dies den Bewohner von Kirkby vorstellen. Nun gibt es in dem Ort viele Bewohner mit besonderen Charaktereigenschaften, die einen sind offen für nachhaltige Änderungen und andere „verteufeln“ dies.
Mich hat Charlotte McGregor mal wieder an das Buch gefesselt, ich freute mich, dass ich ein weiteres Mal in Kirkby sein konnte und liebe alte Bekannte getroffen habe. So erfuhr ich auch etwas über die kleinen und großen Sorgen und auch über Geheimnisse. Ich war also bestens informiert und sehr gespannt, wie sich alles entwickeln würde. Das Ende ahnte ich ja bereits, aber welchen Weg würde die eine oder der andere einschlagen. Hier gab es überraschende Wendungen, die mich bestens unterhalten haben.


Fazit:
Eine weitere gelungene und unterhaltsame Folge in der Highland Happiness Serie, die ich sehr gerne weiterempfehle. Es freut mich ganz besonders, dass ich auch Personen von Highland Crime getroffen habe, eine Serie die mir ebenfalls sehr gut gefällt.

Bei der Autorin und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

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