Letzter Landler

Autor: Herbert Dutzler

Genre: Krimi, Cosy Crime

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 19. Februar 2026

Seiten: 400

Herausgeber ‏ : ‎ Haymon Verlag



Dies schreibt der Autor über sich:
Geboren in den Fünfzigern in Schwanenstadt (Oberösterreich, selbst ernanntes „Tor zum Salzkammergut“) in einer Geburtenstation ohne Arzt, an die heute nur noch der Parkplatz des Seniorenheims erinnert. Und selbst das soll bald abgerissen werden.
Matura (Abitur) in der nahe gelegenenen Bezirksstadt Vöcklabruck, danach Studium der Germanistik und Anglistik in Salzburg, Diplomarbeit zum neueren deutschen Kriminalroman der 70er- und 80er-Jahre. Das unersetzbare Werk ist der Universitätsbibliothek Salzburg anscheinend leider verloren gegangen.
33 Jahre Unterrichtstätigkeit in den Fächern Deutsch und Englisch, daneben noch Informatik und Darstellendes Spiel.
Daneben habe ich noch 25 Jahre lang Kolleg/innen, Unterrichtspraktikantinnen und Student/innen in die Geheimnisse des Unterrichtens mithilfe von Computern einzuweihen versucht, mit durchaus mäßigem Erfolg.
Ein paar Deutsch-Lehrbücher darf die offizielle Biographie nicht verschweigen. Der pädagogische wie auch der kommerzielle Erfolg auf diesem Sektor waren überschaubar.
Intensiver Kontakt mit der Schulbürokratie ließ es zwingend notwendig erscheinen, Gewaltphantasien in das literarische Schaffen abzuleiten. So mussten in meinen Krimis bereits Schuldirektoren ins Gras beißen – obwohl ich sogar selber einmal einer werden wollte. Ein gnädiges Schicksal hat mich davor bewahrt.
Meine Lieblingsautoren sind Heinrich Steinfest, Leena Lehtolainen, Ian Rankin, Iain Banks, Ian McEwan. Ich kann auch nichts dafür, dass 3 davon „Ian“ heißen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Lederhose meets Hochkultur. But do you speak English? Im Ausseerland muss der Bär nicht alleine steppen. Denn neben dem Wiener Staatsopernballett gastieren auch die kanadischen Eltern von Franz Gasperlmaiers Schwiegertochter Richelle in Bad Aussee. Statt noch schnell seine lückenhaften Fremdsprachenkenntnisse aufzupolieren, muss der bodenständige Polizist Gattin Christine ins Ballett begleiten. Am schönen blauen Altausseer See tanzt am selben Wochenende dann auch noch der Tod Landler: Eine der Musikerinnen spielt bei der Aufführung ihren allerletzten Ton. Nicht nur Gasperlmaier wird da auf Misstöne im Orchesterensemble aufmerksam. Die große Frage: Wer teilt hier neben einer Begeisterung für Musik auch das Bett … und vielleicht sogar illegale Substanzen?


Meine Meinung:
Franz Gasperlmaier wird diesmal so richtig herausgefordert. Er muss seine Frau zu einem Ballettabend begleiten. Die Schwiegereltern seines Sohnes kommen aus Kanada zu Besuch und manche Unterhaltung ist etwas holprig. Außerdem muss er sich um den Tod einer Musikerin kümmern, die er während des Ballettabends noch gesehen und gehört hat.
Dabei hätte sich Gasperlmaier eine ruhige Zeit gewünscht, die er mit dem Besuch verbringen kann. Aber oft kommt es anders und vieles sieht auch anders aus, als man denkt. Dies musste er feststellen, als er sich näher mit der Musikerin und ihren Kolleginnen befasst.
Gasperlmaier muss sich glücklicherweise nicht allein um den Fall kümmern, seine beiden Kolleginnen unterstützen ihn bestens und die Gespräche mit seinem Nachbarn Altmann, sowie das eine oder andere Gläschen helfen ihm sehr.
Natürlich habe ich alle begleitet und war überrascht, was alles ans Tageslicht kommt. Für mich war es außerdem auch eine Reise zu sympathischen Menschen nach Österreich und ich bin gespannt, wie Gasperlmaier aus einer Sache wieder herauskommt. Ich hätte ja die gute Ausrede, nie länger als vier Stunden zu fliegen 😉


Fazit:
Auch diese Folge hat mir sehr gut gefallen und deshalb gebe ich gerne eine Leseempfehlung. Wer Spannung und Alltags- bzw. Familienleben miteinander verbunden mag, wird dies Buch ebenfalls lieben.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

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