Sörensen geht aufs Haus

Autor und Sprecher: Sven Stricker

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 20. Februar 2026

Seiten: 528

Herausgeber: Rowohlt Taschenbuch

Spieldauer: 14 Stunden und 42 Minuten

Verlag: Audio-To-Go





Über den Autor und Sprecher:
Sven Stricker wurde 1970 in Tönning geboren und wuchs in Mülheim an der Ruhr auf. Er studierte Komparatistik, Anglistik und Neuere Geschichte. Seit 2001 arbeitet er als freier Wortregisseur, Bearbeiter und Autor und gewann in dieser Funktion mehrmals den Deutschen Hörbuchpreis. Für seine Sörensen-Romane war Stricker 2017 und 2024 für den Glauser-Preis nominiert. Die Verfilmung von „Sörensen hat Angst“ gewann 2021 den Deutschen Fernsehkrimipreis sowie den österreichischen Fernsehpreis Romy. 2022 wurde Stricker für das Drehbuch mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Er lebt in Potsdam und hat eine Tochter.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Sörensen wird von seiner Vergangenheit eingeholt und hadert mit der Gegenwart – sein sechster und bisher persönlichster Fall.
Veränderungen stehen an bei Sörensen – und Veränderungen sind wie saure Milch: braucht man nicht. Nachdem er seinen kranken Vater bei sich aufgenommen hat, taucht überraschend auch noch ein alter Schulfreund auf. Schiefel heißt er, und er bringt einen Sack voller Probleme mit. Hinter seinem Haus werden menschliche Leichenteile gefunden. Handelt es sich um die Überreste eines vor Jahren verschwundenen Mädchens? Schon wird aus einem Cold Case ein heißer, steckt Sörensen in der nächsten Mordermittlung. Für die er dringend seine Kollegin Jenni braucht – die sich allerdings ebenfalls verändern möchte …


Meine Meinung:
Diese sechste Folge fordert Sörensen mehrfach heraus. Es gibt einen Knochenfund, der eigentlich dafür sorgen könnte, dass ein Fall endlich gelöst wird, aber stattdessen weitere Fragen aufwirft. Außerdem trifft Sörensen eine Person aus seiner Vergangenheit, womit er sich ebenfalls auseinandersetzen muss und zusätzlich sollte er für sein Privatleben endlich mal einiges klären.
Es fängt mit einem, eigentlich harmlosen, Knochenfund an, von dem niemand gedacht hätte, was dies alles nach sich zieht. Der Autor hat es den Ermittlern wirklich nicht leicht gemacht. Auf einmal gibt es so viele lose Fäden und keine Zusammenhänge. Nachbarschaftskrieg, Vermisstensuche, Betrug, Gewalt und vieles mehr. Ich will hier nicht alles aufzählen und einiges vorwegnehmen.
Auf jeden Fall gab es am Ende für alles eine Auflösung und außerdem noch ein Gespräch, worüber ich mich gefreut und auch amüsiert habe.
So schlimm sich die Fälle anhörten, hat der Autor zusätzlich dafür gesorgt, dass ich mich an humorvollen Momenten und Dialogen erfreuen konnte. Er hat das Buch selbst gelesen und das hat mir sehr gut gefallen, denn ich konnte mir die Personen gut vorstellen, denen er entsprechende Stimmen gegeben hat.
Auch diesmal hatte ich die Möglichkeit, das Buch zu lesen und zu hören. Gehört habe ich meist unterwegs oder bei der Hausarbeit und lesen konnte ich gemütlich in meinem Sessel sitzend.



Fazit:
Eine sechste Folge, in der einiges passiert, ich viel durch Rückblenden erfahre und immer noch die Frage offenbleibt: Wie lautet der Vorname 😉 Gerne gebe ich eine Empfehlung, wobei ich unbedingt zum Hörbuch rate. Wer allerdings lieber liest, wird natürlich auch sein Vergnügen an dem Buch haben. Aber der Autor wurde mit Sicherheit nicht einfach „nur so“ mehrfach mit dem Deutschen Hörbichpreis ausgezeichnet.

Ich möchte mich vielmals für Rezensionsexemplare bedanken, für das eBook bei Rowohlt und NetGalleyDE und für das Hörbuch bei Literaturtest und Verlag Audio-To-Go

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