Die Papierschöpferin

Autorin: Anna Thaler

Genre: Historisch

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 2. Februar 2026

Seiten: 320

Herausgeber ‏ : ‎ Knaur





Über die Autorin:
Anna Thaler ist das Pseudonym der Autorin Diana Menschig, die vor einigen Jahren die wechselvolle Geschichte Südtirols für sich entdeckt hat. Ihr größter Traum wäre eine Eselfarm mit Blick auf die Dolomiten. Bis sie sich diesen erfüllen kann, entführt sie ihre Leserinnen und Leser in Romanwelten voller Berge, Flusstäler und Alpencharme.



Kurzbeschreibung, übernommen:
Norditalien im 15. Jahrhundert: Der plötzliche Tod ihres Vaters lässt Sofia di Maderno mit drei jüngeren Geschwistern zurück. Jetzt muss sie, auf sich allein gestellt, die Papiermühle der Familie führen. Als Sofia sich weigert, den Sohn eines anderen Müllers zu heiraten, werden aus den Nachbarn Konkurrenten, die ihr die Gesellen abwerben. Bald steht die Mühle kurz vor dem Ruin. Erst die Unterstützung des väterlichen Freunds Sebastiano, eines Franziskaner-Mönchs, lässt Sofia wieder Hoffnung schöpfen. Sebastianos Novize Gianluca lässt Sofias Herz höher schlagen. Schließlich führt der Kampf um ihr Erbe Sofia nach Augsburg, wo nach den Erfindungen Johannes Gutenbergs der Buchdruck revolutioniert wird. Und nach Venedig, wo ihr Vater einen gefährlichen Plan verfolgt hat …


Meine Meinung:
Historische Romane vermitteln mir immer sehr viel. Sie sorgen nicht nur für gute Unterhaltung, sondern ich erfahre auch viel über das Leben früherer Zeiten und diesmal habe ich sehr viel über Papierschöpfen erfahren. Das fand ich ausgesprochen interessant.
Sofia di Maderno wusste natürlich viel über die Papierherstellung, denn schließlich war sie die Tochter eines angesehenen Müllers. Leider starb ihr Vater in Venedig unter mysteriösen Umständen. Sofia hatte noch drei jüngere Geschwister, um die sie sich kümmern musste und ihr passierte, was damals viele Frauen erleben mussten, sie sollte verheiratet werden. Natürlich ging es dabei mehr um die Papiermühle. Aber Sofia setzte sich durch und schlug einen anderen Weg ein.
Auf diesem Weg habe ich sie begleitet, Unterstützung bekam sie auch von anderen Personen. Sie zeigte Mut und begab sich auf eine gefährliche Reise.
Die Autorin hat es bestens verstanden und sehr fesselnd beschrieben, was Sofia und ihre Freunde und auch ihre Familie erlebt haben. Gleichzeitig hat sie mein Wissen über Papierherstellung erweitert und weitere historische Begebenheiten in ihren Roman eingebunden.


Fazit:
Gute Recherche war für dieses Buch erforderlich und das hat die Autorin hervorragend gemeistert. Damit hat sie mir ein unterhaltsames und spannendes Lesevergnügen beschert. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung für dieses Buch.

Bei der Autorin und dem Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

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