Der Tote am Tiber

Autor: Enzo Maldini

Genre: Krimi

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 20. März 2025

Seiten: 256

Herausgeber ‏ : ‎ OKTOPUS bei Kampa




Über den Autor:
Enzo Maldini, geboren 1977, Vater Römer, Mutter Stuttgarterin, wuchs in einer schwäbischen Kleinstadt auf. Nach einem Studium der Geschichte und Ethnologie lebte er lange in Berlin. Er arbeitete als Antiquar, Aushilfskoch, Konzertveranstalter, Postbote und persönlicher Assistent einer bekannten Schauspielerin. Heute pendelt er zwischen dem Rhein-Main-Gebiet und dem Tessin. Sein Sehnsuchtsort aber ist und bleibt Rom.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein sonniger Morgen im malerischen Trastevere, durch dessen schmale Gassen sich die Vespas schlängeln. Hier betreibt Giulia Malfante eine kleine Bar samt Pension und serviert gerade die ersten caffè, als Commissario Rignoni ihr die traurige Nachricht überbringt, dass einer ihrer Gäste tot am Ufer des Tiber aufgefunden wurde. Auf dem Sekretär des gemütlichen Zimmers: ein Abschiedsbrief. Signore Gianfranco Crivelli war nicht nur der Bruder eines einflussreichen römischen Industriellen, sondern hatte auch eine schillernde Vergangenheit: Er war mit einer der berühmtesten Schauspielerinnen Italiens verheiratet, stand in den siebziger Jahren mit einer linken Untergrundorganisation in Kontakt und vertrat als Anwalt Menschen, die unter Leuten wie seinem Bruder zu leiden hatten. Giulia kann nicht glauben, dass der alte Herr sich das Leben genommen hat. Dann steht der Neffe des Toten vor ihr, ein geheimnisvoller Brief seines Onkels hat ihn in die Bar Da Giuseppe geführt. Luca und Giulia beginnen, gemeinsam zu ermitteln. Mit den skurrilen Antiquaren Beppo und Nello stehen ihnen zwei belesene Helfer zur Seite, und mit Enrico, dem Freund von Giulias Tochter, ein Mann der Tat.


Meine Meinung:

Obwohl der Buchtitel auf einen Toten am Tiber hinwies, wollte ich das Buch gerne lesen und mich an meinen Romaufenthalt, der schon Jahrzehnte zurück lag, erinnern lassen. Gleich am Anfang kam bei mir tatsächlich das Gefühl auf, wieder in Rom zu sein. Denn die Atmosphäre dort wurde sehr gut wiedergegeben.
Ein wenig beneidete ich Giulia Malfante, die im bekannten Stadtteil Trastevere eine kleine Bar mit einer Pension betreibt. Nicht, dass ich dort arbeiten wollte, nein, ich würde dort gerne einen Caffé trinken und das Treiben rundherum betrachten. Auf einen Toten und den Ermittlungen konnte ich gut verzichten.
Guilia hatte allerdings keine Wahl, denn Commissario Rignoni teilte ihr mit, dass der Tote einen Zimmerschlüssel in seiner Tasche hatte und somit schnell bekannt war, um wen es sich handelt. Der Abschiedsbrief im Zimmer ließ vermuten, dass der Gast sich das Leben genommen hat. Nun wäre der Fall damit abgeschlossen, aber Guilia bezweifelt das alles und als ein Neffe auftaucht, mit dem der Onkel sich verabredet hatte, wollten sie der Sache nachgehen.
Der Autor hat mich nicht nur nach Rom geholt, er hat auch dafür gesorgt, dass Guilia und ihre liebenswerten Helfer immer mehr aufdeckten, wobei es durchaus verzwickt war und es reichlich Überraschungen gab. Natürlich kam am Ende alles heraus und das war eine weitere Überraschung, denn damit hatte ich gar nicht gerechnet.


Fazit:
Nach Rom reisen und die ermittelnden Personen begleiten, dies wurde mir ermöglicht und das hat mir gut gefallen. Deshalb gebe ich gerne eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

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