Undurchsichtiges Kreta

Autorin: Nikola Vertidi

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 30. Januar 2026

Seiten: 336

Herausgeber ‏ : ‎ between pages by Piper






Über die Autorin:
Die deutsche Autorin Nikola Vertidi lebt seit 2017 mehrere Monate im Jahr auf Kreta und besucht die Insel schon länger als ein Jahrzehnt regelmäßig. Griechisch Unterricht, die Integration in das kretische Leben durch Freunde und Streifzüge über die Insel machen nicht nur authentische Schauplätze möglich, sondern auch das Verständnis für die Lebensart der Kreter:innen. Selbstverständlich kommt der Genuss auf der Insel die von „Gott geküsst“ wurde nicht zu kurz und so schlemmt sich Nikola Vertidi durch Tavernen und Restaurants, trinkt auch mal einen Raki und tanzt Sirtaki …


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein Erdbeben sucht Kreta heim, und in dem halbverfallenen Bergdörfchen Kalami wird unter den Trümmern die Leiche eines jungen Mannes geborgen. Kommissar Hyeronimos Galavakis findet heraus, dass sich dessen Familie bei einem Staudammprojekt, das den Ort vor vielen Jahren überfluten sollte, sehr unbeliebt gemacht hat. Der Damm wurde zwar nie gebaut, dennoch mussten die Menschen ihre Heimat verlassen. Hat sich nun jemand gerächt? Oder wurde dem jungen Mann sein kriminelles Privatleben zum Verhängnis? Hyeronimos sieht sich in einen emotionalen Fall voller Intrigen und politischer Verwicklungen verstrickt. Kann er die losen Fäden verknüpfen, obwohl er auch privat extrem gefordert ist?


Meine Meinung:
Dies ist bereits die achte Folge, in der Kommissar Hyeronimos Galavakis ermittelt. So wie es aussieht, ist es wohl auch die letzte Folge und sie kommt mir etwas anders vor, als die vorherigen.
Die Autorin fordert ihren Kommissar so richtig heraus. Es gibt nicht nur einen verzwickten Fall zu lösen, auch im privaten Bereich tut sich einiges.
Nach einem Erdbeben wird ein junger Mann gefunden, der erschossen wurde und in dessen Familie es nicht gerade liebevoll zugeht. In welche Machenschaften sie alle verwickelt sind, muss Kommissar Hyeronimos Galavakis mit Hilfe seiner Kollegen und Freundin Pen herausfinden, was nicht leicht ist. Besonders nicht für Hyeronimos, der viel lieber bei seiner Großmutter sein würde, die sich so langsam vom Leben verabschiedet. Seine Eltern befinden sich nach vielen Jahren auf dem Weg nach Kreta, um auch Abschied zu nehmen und wie Hyeronimus hofft, sich auch endlich auszusprechen.
So wird Hyeronimos immer hin und her gerissen, alle in seiner Umgebung bringen Verständnis auf, aber der Fall muss ebenfalls gelöst werden. Wichtige Personen, die ihm im Leben immer Halt gegeben haben, stehen nicht mehr zur Verfügung und so wird es nicht nur ein spannendes sondern auch ein bewegendes Buch.


Fazit:
Als Fan der Serie würde ich natürlich gerne noch öfter nach Kreta reisen und Hyeronimos begleiten, aber es wird nicht mehr so sein, wie früher und deshalb ist es gut, Abschied zu nehmen. Gerne spreche ich eine Leseempfehlung aus, aber ich rate auch dazu, nicht mit dieser Folge einzusteigen, sondern die Bücher in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

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