Prost, auf die Fischer

Autor: Friedrich Kalpenstein

Genre: Cosy Crime, Krimi

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 27. Januar 2026

Seiten: 346

Herausgeber ‏ : ‎ Edition M





Über den Autor:
Friedrich Kalpenstein ist ein waschechter Bayer und wurde 1971 in Freising bei München geboren. Heute lebt er unweit seiner Heimatstadt im Ampertal. Die Leidenschaft fürs Erzählen entwickelte er durch Gutenachtgeschichten. So schrieb er zunächst Kinderbücher, ehe er seinen Schwerpunkt auf humoristische Romane verlagerte.


Kurzbeschreibung, übernommen:
»Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.«
Diese Überzeugung äußerte Harald Lorenz oft, wenn er frühmorgens auf den Chiemsee hinausfuhr, um seine Netze auszuwerfen. Nie hätte der Fischer gedacht, dass er eines Tages selbst im benachbarten Frillensee in einem dieser Netze enden würde. Auch Hauptkommissar Tischler und die gesamte Brunngrieser Dienststelle hätten ihren Betriebsausflug lieber anders als mit dieser unliebsamen Entdeckung verbracht.
Erste Untersuchungen bringen ans Licht, dass Lorenz bei den anderen Fischern nicht gern gesehen war. Als Tischler noch tiefer in die Vergangenheit des Toten eintaucht, stellt sich immer mehr heraus, dass er zu Lebzeiten auch an Land mächtig für Ärger sorgte.
Wer also hat an diesem Tag auf einen guten Fang verzichtet, um Harald Lorenz für immer auf dem Seegrund zu versenken?


Meine Meinung:
Die Mitarbeiter der Brunngrieser Dienststelle machen einen Betriebsausflug. Zu Fünft sind sie unterwegs und schon beginnt für mich das Lesevergnügen. Als Wandervergnügen sehen die drei Männer dies nicht so unbedingt an, denn sie müssen die vollgepackten Rucksäcke tragen und sind froh, als sie endlich den Picknickplatz erreichen. Leider entwickelt sich dann alles anders als geplant. Luise entdeckt am Seeufer eine männliche Leiche und schon sind alle wieder im Einsatz.
Dies ist die inzwischen 12. Folge, in der Tischler und Fink ermitteln. Als Fan der Serie kenne ich natürlich alle Mitarbeiter der Dienststelle und auch die kleine Resi, die auf allen Covern verewigt ist und irgendwie immer mitmischt.
Diesmal gibt es zunächst einige Rätsel zum Fundort und über den Toten erfahren Tischler und Fink sehr viel, was ihnen merkwürdig vorkommt. Verdächtige gibt es ebenfalls und auch Personen, deren Leben gefährdet ist. Insgesamt ist es wieder ein spannender und unterhaltsamer Krimi, bei dem der Autor auch nicht an Humor spart. Mir gefallen die kleinen Nebensächlichkeiten, ob es nun um Kaffee und besondere Spezialitäten geht. Auch gibt es weitere Überraschungen, die dem Buch eine entsprechende Würze geben.


Fazit:
Als Fan dieser Brunngrieser Serie hoffe ich, dass ich noch weitere Folgen lesen kann. Denn langweilig wird mir beim Lesen nie, der Autor versteht es, mich immer wieder zu überraschen und damit zu begeistern. Jedes Buch kann zwar für sich gelesen werden, aber das Lesevergnügen wird enorm erhöht, wenn die entsprechende Reihenfolge eingehalten werden kann. Gerne empfehle ich Folge 12 und alle vorherigen ebenfalls.

Beim Autor möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

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