Es bleibt doch in der Familie

Autorin: Christiane Wünsche

Genre: Roman, Gegenwart

Version: eBook und Paperback

erschienen: 24. September 2025

Seiten: 384

Herausgeber ‏: ‎ FISCHER Scher





Über die Autorin:
Ihren Lebenstraum, Autorin zu werden, erfüllte Christiane Wünsche sich 2013 mit der Veröffentlichung ihres ersten Kriminalromans. Mit ihren vielschichtigen Familienromanen wurde sie auch überregional bekannt. »Aber Töchter sind wir für immer« und »Heldinnen werden wir dennoch sein« stiegen auf Anhieb in die Spiegel-Bestsellerliste ein.
Die Autorin wurde 1966 in Lengerich in Westfalen geboren, lebt aber seit der Kindheit im Rheinland, wo sie mit zwei Schwestern aufwuchs. Kaarst am Niederrhein ist längst zu ihrer Wahlheimat geworden, in der auch einige ihrer Geschichten spielen. Christiane Wünsche hat eine erwachsene Tochter und ein Enkelkind. Wenn ihre große Familie zusammenkommt, sitzen fast zwanzig Personen an einem Tisch. Sie sind ihr Kraftquell und Inspiration zugleich.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Was wir erben, wenn wir erben
Eine winzige Rheininsel, Fluch und Segen einer Erbschaft und eine bewegende Suche nach Identität
Die Schwestern Marlene, Esther und Nicole erleben, wie die Aussicht auf eine Erbschaft auch höchst Unliebsames zu Tage fördert: Neid, Misstrauen, längst vergessen geglaubte Erinnerungen und das gut gehütete Lebensgeheimnis der Erblasserin und ihres vor Jahrzehnten verstorbenen Ehemanns. Ihre Tante Klara hat ihren sechs Nichten und Neffen ihr altes Haus auf der Insel Hohenwerth und ihren gesamten Besitz vermacht, zu gleichen Teilen allerdings auch einem völlig Unbekannten, ihrer großen Liebe. Marlene und ihre Schwestern müssen sich fragen, was sie hier eigentlich erben und wie hoch der Preis ist, den sie alle zu zahlen haben.


Meine Meinung:
So schön es ist, wenn jemand etwas erbt, kommt es dann allerdings häufig zu Meinungsverschiedenheiten. Besonders dann, wenn es mehrere Erben sind.
Tante Klara besitzt ein Haus auf einer Insel im Rhein. Sie vermacht es sieben Erben. Sechs der Erben lerne ich zunächst kennen, es sind Nichten und Neffen von ihr. Die mir von der Autorin auch kapitelweise vorgestellt werden und im Laufe des Buches erfahre ich sehr viel über sie, über ihre Wünsche, Vorstellungen und deren Familienverhältnisse. Allerdings kennen die Nichten und Neffen auch nicht den siebten Erbberechtigten und bis zur Testamentseröffnung dauert es noch eine Weile.
Die Autorin hat für ihr Buch nicht nur ein brisantes Thema gewählt, gleichzeitig dreht sich vieles um Persönlichkeitsfindung und es kommen einige Geheimnisse an den Tag.
Am Ende wissen wir alle natürlich, wer die siebte Person ist und erfahren, wie sich alle geeinigt haben. Was mir ganz besonders gefällt, ist eine überraschende Nachricht am Ende, die mich sehr erfreut hat.
Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen, sie hat flüssig geschrieben und mir wurde die Möglichkeit gegeben, ohne Störungen alles zu lesen. Den beteiligten Personen hat sie besondere und unterschiedliche Charaktermerkmale zugeordnet und ich gestehe, dass mir einige sympathischer waren als andere. Was auch zeigt, dass ich mal wieder so richtig ins Geschehen eingetaucht bin.


Fazit:
Ein unterhaltsames Buch, das ich gerne empfehle. Es sind bewegende Lebensgeschichten mit Höhen und Tiefen. Die Autorin hat es hervorragend verstanden, besondere Themen miteinander zu verknüpfen.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Hinterlasse einen Kommentar