Tod unter Nordlichtern

Autorin: Hiltrud Baier

Genre: Krimi, Winterbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 8. Oktober 2025

Seiten: 320

Herausgeber ‏ : ‎ OKTOPUS bei Kampa






Über die Autorin:
Hiltrud Baier ist in Süddeutschland aufgewachsen. Nach einer Ausbildung zur Buchhändlerin absolvierte sie ein Germanistik und Pädagogikstudium. Vor über zwanzig Jahren wanderte sie der Liebe wegen nach Lappland aus. Seit Kurzem wohnt sie in Mariefred und ist glücklich, beim Schreiben jederzeit in die spektakuläre Natur Lapplands zurückkehren zu können.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Jokkmokk am Polarkreis. Ein einsamer Landstrich im hohen Norden. Die Zweige der Kiefern biegen sich unter den Schneemassen, auf dem zugefrorenen See finden Husky-Rennen statt. Man sollte meinen, bei Temperaturen bis zu minus fünfundzwanzig Grad gehen nur die aus dem Haus, die unbedingt müssen. Aber die Einheimischen bereiten vorfreudig wie jedes Jahr den samischen Wintermarkt vor. Bis ein junger Mann aus ihren Reihen ermordet wird, grausam geschlachtet wie ein Rentier. Linda Lundin aus dem südschwedischen Lund hat gerade erst den Job als Hauptkommissarin von Jokkmokk angetreten und nimmt gemeinsam mit ihren neuen Kolleg*innen Bengt Karlsson und Margareta Mattsson die Ermittlungen auf. Wer hat den neunzehnjährigen Lucas getötet, der bei allen so beliebt war? War der tragische Tod seines besten Freundes Emil, der im Dezember im See ertrank, gar kein Unfall? Muss das Dorf mit weiteren Morden rechnen?


Meine Meinung:
Als ich das Buch gelesen habe, hatten wir hier einen „Wintereinbruch“ und viele haben gestöhnt. Tja, es weiß wohl keiner, wie kalt es dort ist, wo die Samen leben. Dagegen war es hier richtig warm 😉
Der See ist zugefroren und alle fahren voller Begeisterung mit ihren Motorschlitten übers Eis. Leider verunglückt ein junger Mann, weil er mit dem Schlitten in ein Wasserloch fährt und ertrinkt. Ein tragischer Unfall denken viele. Als kurze Zeit später ein junger Mann ermordet wird, nimmt die neue Hauptkommissarin Linda Lundin mit den ihren Kollegen die Ermittlungen auf und es kommt einiges zu tage. Auch der vermeintliche Unfall wird dabei berücksichtigt.
Die Autorin beschreibt nicht nur sehr ausführlich, wie die Arbeit vorangeht, sie baut langsam eine Spannung auf. Außerdem erfahre ich vieles aus dem Privatleben der Ermittler und über das Leben im Norden am Polarkreis. Gleichzeitig serviert sie mir viele Verdächtige und am Ende werde ich auch überrascht, denn mit diesem Täter hatte ich nicht gerechnet.


Fazit:
Gerne habe ich Kommissarin Lundin bei ihren Ermittlungen in Lappland begleitet und gebe eine Leseempfehlung. Über weitere Folgen würde ich mich sehr freuen, denn ich bin neugierig, wie sich alles im privaten Bereich entwickelt.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

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