
Autorin: Stephanie Mansion
Genre: Gegenwartsroman, Roman
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 13.1.2026
Seiten: 363
Herausgeber : Tinte & Feder
Über die Autorin:
Stephanie Mansion wurde 1968 in Düsseldorf geboren, wuchs dort auf und lebt nach Stationen in Wuppertal, Frankreich und dem Saarland wieder dort. Sie hat Romanistik, Geschichte und Allgemeine Literaturwissenschaft studiert und arbeitet als Redakteurin beim Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband.
Ehrenamtlich engagiert sie sich für die Rechte von Menschen mit Behinderung, insbesondere für die sehbehinderter und blinder Menschen. Mit ihrem Roman »Mama will ihr Haus vererben« schaffte sie es auf Platz drei des Building-Bridges-Schreibwettbewerbs.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Jedes Jahr lädt Katrins Mutter ihre drei erwachsenen Kinder zum Geburtstagskaffee ein. Diesmal hat sie jedoch neben Kartoffelsalat und Kuchen auch eine Überraschung parat. Wer sie in den kommenden Monaten am liebevollsten umsorgt, soll das Elternhaus erben. Die beiden Brüder sind gern dabei, nur Katrin ist zunächst entsetzt. Leider hat sie keine Wahl. Sie muss mitmachen. Bald beginnt ein turbulentes Ringen um das Haus – und um die Liebe der Mutter.
Mit Witz, List, Ehrgeiz und Herz treten die Geschwister gegeneinander an. Doch Katrin fragt sich immer mehr: Wohin soll das Wetteifern noch führen? Fast verliert sie ihren Mann und ihre Kinder aus dem Blick. Als ein Freund aus ihrer Vergangenheit auftaucht, ist ihr Gefühlschaos perfekt.
Meine Meinung:
Mama will ihr Haus vererben, nun, viele Menschen machen sich Gedanken darüber, wer mal alles bekommen oder wie das Erbe aufgeteilt werden soll. Katrins Mutter gehört dazu und hat eine besondere Idee. Sie verkündet an ihrem Geburtstag, dass sie das Haus nur einem ihrer drei Kinder vererben will. Geknüpft ist dies an einer Bedingung: wer sich am meisten um sie kümmert, soll es erben. Wobei es einen ernsten Hintergrund dazu gibt.
Die Autorin macht es ihren Beteiligten nicht leicht und mir als Leserin auch nicht. Ich war sofort im Thema drin und verteilte meine Sympathien. Ich überlegte, zu wem ich „halte“ und vor allem, wie ich selbst reagieren würde. Durch den flüssigen Schreibstil konnte ich das Buch in einem Rutsch lesen, in dem es reichlich Höhen und Tiefen und ein überaus überraschendes Ende gab.
Fazit:
Stephanie Mansion hat einen sehr unterhaltsamen Debütroman geschrieben, mit Begebenheiten, die wirklich aus dem Leben gegriffen sind. Vieles kommt einem bekannt vor. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.
Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.