
Autor: Manfred Schumacher
Genre: Historischer Krimi
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 6. November 2025
Seiten: 432
Herausgeber : Feuertanz-Verlag
Über den Autor:
Der gebürtige Westerwälder Manfred Schumacher lebt in Rheinhessen. Er studierte Anglistik, Politik und Philosophie und promovierte über ein literaturwissenschaftliches Thema. Früher leitete er eine PR-Agentur für Kunden aus der IT- und Hightech-Branche. Heute schreibt er Unterhaltungsromane in verschiedenen Genres, die immer auch eine Botschaft über den Menschen rüberbringen sollen – nicht immer nur eine angenehme. In den zurückliegenden Jahrzehnten malte und bildhauerte er auch und stellte allein oder in Gruppen aus. Ebenfalls seit Jahrzehnten joggt und wandert er regelmäßig – ganz nach dem Motto, dass frische Luft den Kopf freimacht. Warum nicht auch für eine neue Romanidee?
Kurzbeschreibung, übernommen:
Der ehemalige Ordensritter Jan von Granitweiler ist ein Mann mit einer eigenen Vergangenheit und einem scharfen Verstand, der sich nicht von den Wirren des mittelalterlichen Aberglaubens beirren lässt. Seine Ermittlungen führen ihn tief in die Geheimnisse der Goslarer Gesellschaft, wo alte Wunden und ungesühnte Sünden neu aufbrechen.
Im Zentrum des Geschehens steht auch Isolde Bracht, eine junge Frau mit einem dunklen Geheimnis als heimliche Wilddiebin, deren Schicksal untrennbar mit den Morden verknüpft zu sein scheint. Als sie in Gefahr gerät, setzt Granit alles dran, sie zu retten.
Meine Meinung:
Krimis, deren Handlungen sich im Mittelalter abspielen, interessieren mich immer sehr. Ich finde es interessant, wie dort, ohne unsere technischen Hilfsmittel, ermittelt werden konnte. Außerdem erfahre ich auch immer wieder viel über das Leben in der damaligen Zeit.
Auf dieses Buch war ich besonders neugierig, denn mir sind in anderen historischen Büchern schon einige Inquisitoren begegnet, die mir allerdings meist sehr unsympathisch waren.
Welche Aufgaben nun ein kriminaler Inquisitor hat, sollte ich bei der Lektüre erfahren. Der ehemalige Ordensritter Jan von Granitweiler wird nach Goslar geschickt, weil er den Tod eines Sohnes aus einer Adelsfamilie aufklären soll. Leider bleibt es nicht bei dem einen Toten und ein rätselhafter Abzählreim sorgt für Unruhe.
Anfangs fiel mir der Einstieg ins Buch etwas schwer, es gab ungewohnte Namen und Begriffe, die meinen Lesefluss etwas stoppten. Aber nach einer Weile hatte es mich gepackt, weil ich neugierig auf das Ende war und auch die Nebenschauplätze sich interessant entwickelten. Der Autor hat gut recherchiert und mich mit ins Mittelalter genommen. Was mir allerdings nie gefällt, ist ein Cliffhanger am Ende des Buches.
Gut hat mir allerdings am Ende die Aufstellung der historischen Personen gefallen, sowie die Ortsnamen früher und heute, sowie das Glossar.
Fazit:
Ein spannender und interessanter historischer Krimi, der mich gut unterhalten hat. Wer gerne über das Mittelalter liest, wird sicher Gefallen an dem Buch finden.
Für das Rezensionsexemplar möchte ich mich an dieser Stelle vielmals bedanken.