
Autor: Ralf H. Dorweiler
Genre: Historischer Krimi
Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch
erschienen: 19. November 2025
Seiten: 416
Herausgeber : Goldmann Verlag
Über den Autor:
Ralf H. Dorweiler studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft in Köln, arbeitete als Schauspieler, im Management für internationale Konzerne und schließlich als Redakteur bei einer großen Tageszeitung. 2006 erschien sein erster Roman. Mittlerweile ist er hauptberuflicher Schriftsteller und lebt mit seiner Frau in Bad Pyrmont.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Hamburg 1887. Die Richterstochter Johanna Ahrens hat sich Hals über Kopf in einen Sozialisten verliebt. Als sie ihn zu einer Protestaktion vor einer Tapetenfabrik begleitet, wird sie Zeugin, wie zwei Männer eine Leiche aus einem Nebengebäude tragen. Schockiert wendet Johanna sich an Criminalcommissar Hermann Rieker. Der kann vor Ort zunächst keine Spur eines Verbrechens finden, wird aber hellhörig, als auf einem nahe gelegenen Brachgelände ein grausam zugerichteter Toter entdeckt wird. Während Johanna auf eigene Faust inkognito in der Fabrik ermittelt, forscht Rieker nach der Identität des Toten. Schon bald stößt er auf weitere Leichen, die ähnlich entstellt sind …
Meine Meinung:
Nachdem ich mit Begeisterung das Buch „Der Herzschlag der Toten“ gelesen habe, wollte ich natürlich wissen, was Johanna Ahrens und Hermann Rieker diesmal erleben werden.
Johanna kann sich als Tochter eines Richters einige Freiheiten herausnehmen, allerdings muss sie darauf achten, dass ihre Eltern das nicht mitbekommen.
Bei einer Protestaktion sieht sie, dass eine Leiche aus dem Nebengebäude einer Tapetenfabrik getragen wird. Natürlich informiert sie den Criminalcommissar Hermann Rieker, der dort allerdings keine Anzeichen eines Verbrechens findet. Ein späterer Leichenfund könnte vielleicht mit der Beobachtung von Johanna zu tun haben.
Es ist klar, dass Johanna ebenfalls ermitteln will und entdeckt dabei einiges, womit wir beide nicht gerechnet hätten. Denn Ralf H. Dorweiler hat es nicht nur spannend gemacht, er hat mir und natürlich auch den beiden Protagonisten viel Interessantes geschildert. Bisher war giftgrün für mich eine einfache grüne Farbe, aber nun bin ich bestens darüber informiert und auch mein Wissen über Zähne konnte ich erweitern. Nun soll keiner meinen, es wäre ein einfaches Sachbuch, in dem darüber geschrieben wird. Nein, beide reale Begebenheiten wurden in einem Krimi eingebunden und ich konnte nebenbei viel Interessantes über die damalige Zeit erfahren.
Fazit:
Der Autor hat hervorragend recherchiert und danach reales mit fiktivem verknüpft. Mich hat er damit bestens unterhalten und deshalb gebe ich gerne eine Leseempfehlung.
Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.