Tod unter Wacholdern

Autorin: Jo Ann Martin

Genre: Krimi

Version: eBook und Paperback

erschienen: 15. Juni 2025

Seiten: 478

Herausgeber ‏ : ‎ Eifeler Literaturverlag



Dies schreibt die Autorin über sich:
Schreiben hilft mir, die Welt ein bisschen besser zu verstehen.
Ich habe schon immer gerne Geschichten erfunden. Ab dem zarten Alter von zehn Jahren wurde ich bei den jährlichen Kinderfreizeiten auf der holländischen Insel Ameland allabendlich von meiner Gruppe „genötigt“, eine spannende Gute-Nacht-Geschichte zu erzählen.
Während ich im Jugendalter zunächst ganz klassisch Songtexte schrieb, folgten später Essays, ein Kinderbuch für meine Kinder und letztlich Krimis.
Meine Krimis greifen gesellschaftskritische und politische Themen auf und sind mit humorvollem Lokalkolorit gespickt. Als Biologin mit Schwerpunkt Ökologie liegen meine Interessen naturgemäß bei den Themen Umwelt, Klimawandel und Nachhaltigkeit. Diese spielen auch in meinen Krimis eine begleitende Rolle.
Nach meinem Studium arbeitete ich jahrzehntelang als freiberufliche Medizinjournalistin und schrieb zusammen mit meiner Partnerin mehr als 100 Fachpublikationen mit den Schwerpunkten Neurologie und Schmerz. Jetzt widme ich mich ganz der Veröffentlichung meiner in der Freizeit entstandenen Romane sowie dem Verfassen neuer Geschichten, die mich und meine Leser:innen an die unterschiedlichsten faszinierenden Orte führen.
Meinen Mann habe ich auf einer Radtour in Norwegen kennengelernt, wo wir uns gegenseitig bestaunten – ich mit einem Rad in den Bergen unterwegs, er mit einem Morris Minor Travellor 1000, einem Oldtimer mit Holzchassis (auf dem innen Pilze wuchsen). Ein folgenreiches Treffen, das mir nicht nur drei, mittlerweile erwachsene, überaus kreative Kinder, sondern auch einen großen und liebenswerten schottischen Clan einbrachte. Als Münsterländerin hat es mich in die Vulkaneifel, nach Schottland und nach Frankreich verschlagen, wo fiktive Leichen meinen Weg säumen.
Meine Interessen gelten den von mir angelegten Naturgärten, Islandpferden, Literatur, dem Erzählen und Schreiben von Geschichten sowie der Bewegung in der Natur, vornehmlich mit dem Fahrrad oder wandernder Weise.


Kurzbeschreibung, übernommen:
»Von der Bank aus bot sich einer der schönsten Ausblicke auf die Vulkaneifel. Hoch oben auf dem Hönsel und mitten im Wacholdergebiet gelegen, reihten sich in der Ferne bewaldete Berge bis hin zur Nürburg. Es gab nur wenige Möglichkeiten, hierher zu gelangen, oder eine Leiche zu der Bank zu transportieren.« Tatort Vulkaneifel: In einem Wacholderschutzgebiet in der Nähe des verschlafenen Eifeldorfes Loogh wird eine Leiche in grotesk anmutender Haltung gefunden. Während Hauptkommissar Leo Werner von der Polizei in Daun die Ermittlungen in einem Fall aufnimmt, der eigentlich gar nicht sein Fall ist, wissen die Bewohner des kleinen Dorfes Loogh anscheinend immer ein bisschen mehr als die Polizei. Und dann mischen sich auch noch die umtriebige Biologin Alex Cameron und ihre Wochenend-WG Mitbewohner ein …


Meine Meinung:
Tod unter Wacholdern ist ein Krimidebüt von Jo Ann Martin und das Buch hat mich sehr schnell gefesselt. Sie hat nicht nur einen Fall behandelt, für mich waren es gleich mehrere brisante Themen. Wer also meint, in einem kleinen beschaulichen Eifelörtchen geht es beschaulich und friedlich zu, wird hier eines Besseren belehrt.
Es beginnt mit einem Toten, der einen wunderschönen Ausblick auf die Eifel genießen könnte, wenn er noch leben würde. Denn der Täter hat ihn auf eine Bank gesetzt, was bereits einige Fragen aufrief. Normal ist das nicht.

Ich lernte viele Personen kennen, unter anderem auch Alex, die ein altes Haus erworben hat, was nun umgebaut werden muss. Dieses Vorhaben will sie mit zwei jungen Männern umsetzen und später eine WG gründen. Außerdem ist Alex sehr neugierig und will den Tod der seltsam sitzenden Leiche aufklären.
Im Laufe der Geschichte begegnen mir sympathische und besonders unsympathische Leute, denn wie bereits erwähnt, im Grunde sind es mehrere Fälle, die hier behandelt werden und für das Verhalten mancher bringe ich kein Verständnis auf. Natürlich klärte sich am Ende alles auf, bis dahin habe ich tapfer ausgehalten, obwohl ich eigentlich als neugierige Leserin alles schneller erfahren möchte.


Fazit:
Sehr gut geschrieben, in wenigen Sätzen wurde sehr viel Information rübergebracht, aber für mich persönlich wäre weniger mehr gewesen. Trotzdem gebe ich eine Leseempfehlung, denn zum Glück sind viele geduldiger als ich und werden von dem Buch begeistert sein.

Der Autorin danke ich vielmals für das Rezensionsexemplar

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