
Autorin: Gudrun Wieser
Genre: Historisch, Krimi
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 22. Mai 2025
Seiten: 288
Herausgeber : Emons Verlag
Über die Autorin:
Gudrun Wieser, geboren 1987 in Frohnleiten, machte ihre Matura bei den Ursulinen in Graz (damals noch eine reine Mädchenschule), darauf folgte das Lehramtsstudium für Deutsch und Latein an der Karl Franzens Universität in Graz. Aus Leidenschaft für die alten Sprachen hängte sie 2017 noch ein Doktorat in Klassischer Philologie (Latein) in Graz und Wien an. Als Lehrerin verschlug es sie nach einem Abstecher als Lektorin an der Universität und mehreren Sprachkursen an der Urania an das geschichtsträchtige Akademische Gymnasium Graz, wo sie nun Latein, Deutsch, Interkulturelles Soziales Lernen und Darstellendes Spiel unterrichtet. Daneben tritt sie als Erzählerin allein und als Duo Wieser&Wiesler mit der Schauspielerin und Autorin Marion Wiesler auf. 2024 gewann sie den FINE CRIME Newcomer Award.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein raffinierter Streifzug durch das historische Graz und den sagenumwobenen Wienerwald. Graz, 1897. Eine Reihe ungewöhnlicher Morde stellt den jungen Untersuchungsrichter Franz Stahlbaum und seinen Freund Dr. Titus Pyrner vor ein Rätsel. Was hat es mit den seltsamen Botschaften auf sich, die bei den Opfern gefunden werden, und welche Bedeutung haben die blauen Glasscherben? Die Spur führt zu einer renommierten Lungenheilanstalt im Wienerwald, wo angeblich Experimente an Patienten durchgeführt werden. Doch vor Ort stoßen Franz und Titus auf eine Mauer des Schweigens. Jetzt sind unkonventionelle Ermittlungsmethoden gefragt: Ihre Freundinnen Resi und Salome schleusen sich in die Klinik ein. Können sie das tödliche Spiel beenden, bevor es zu spät ist?
Meine Meinung:
Der junge Untersuchungsrichter Franz Stahlbaum und sein Freund Dr. Titus Pyrner stehen vor einem Rätsel. Zunächst können sie die Hinweise nicht deuten, aber dann gibt es eine Spur. Leider können sie der nicht so einfach folgen, gut, dass es die Freundinnen Resi und Salome gibt. Die beiden lassen sich irgendwo einschleusen und müssen entsetzt einiges feststellen.
Die Autorin Gudrun Wieser hat es geschafft und hervorragend historische mit spannenden Gegebenheiten verknüpft. Sie hat mich in die Stadt Graz mitgenommen und mir somit Einblicke in die damaligen Verhältnisse gewährt. Ich habe einiges über das Leben und der Meinungen und natürlich über Arbeitsweisen vor über hundertfünfundzwanzig Jahren erfahren. Außerdem hat sie den Beteiligten besondere Charaktermerkmals zugeordnet, deshalb habe ich alle vier in mein Leserherz geschlossen.
Fazit:
Ein gelungener historischer Krimi, der mir unterhaltsame Lesestunden beschert hat. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.
Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.