Alles hat ein Ende

Autorin: Andrea Revers

Genre: Krimi, Cosy Crime

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 20. August 2025

Seiten: 300

Herausgeber ‏ : ‎ KBV




Über die Autorin:
Andrea Revers wurde 1961 in Brühl/Rheinland geboren. Sie ist Diplom-Psychologin, studierte Publizistik und Kommunikationswissenschaften und machte eine Ausbildung zur Journalistin und Marketing-Beraterin. Sie lebt in der Eifel und widmet sich nach langjähriger Tätigkeit als Management-Trainerin und Coach nun voll und ganz dem Schreiben. Sie verfasste Bücher, Fachartikel und zahlreiche Kurzkrimis. 2011 wurde sie für den »Deutschen Kurzkrimipreis« nominiert. Ihre Romanreihe um die Ex-Kommissarin Frederike Suttner hat der Palette der Eifelkrimi-Literatur eine neue Farbe hinzugefügt und umfasst nun bereits sechs Bände.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Blut, Wurst und dunkle Geheimnisse Kaum hat die pensionierte Kriminalkommissarin Frederike erfahren, dass sie bald Großtante wird, steht ihre schwangere Nichte Angela auch schon mit Koffer und gebrochenem Herzen vor der Tür ihres Häuschens in der Vulkaneifel. Der werdende Vater Frank hat sie in letzter Zeit schmählich vernachlässigt – und wie sich später herausstellt, hat er zudem ein ausgewachsenes Drogenproblem. Besonders pikant ist dabei, dass er bei der Mordkommission arbeitet. Als im Nachbardorf eine Frau nach dem Genuss einer herzhaften Portion »Himmel un Äd« an einer Überdosis Ecstasy stirbt, schrillen bei Frederike sämtliche Alarmglocken. Ein Zufall? Wohl kaum. Die Abwechslung vom aufziehenden Familienchaos kommt ihr gerade recht, und sie forscht nach. Schnell rückt dabei der Verkaufswagen der örtlichen Metzgerei in den Fokus – und dort wartet bereits der nächste Tote. Frederike kann wieder einmal zeigen, dass sie auch im Ruhestand keine Ruhe gibt. Doch je intensiver sie ermittelt, desto mehr geraten plötzlich auch ihre Lieben ins Visier. Und plötzlich wird aus der Mordermittlung eine deftige Mischung aus Blutwurst und Blutvergießen.


Meine Meinung:
Die Autorin Andrea Revers lässt Frederike Suttner bereits zum sechsten Mal ermitteln und kaum zu glauben, ich war vorher nie dabei. Dabei interessieren mich doch besonders die Ermittlerinnen, die Miss Marple zum Vorbild haben. Und Frederike kann sich zu Recht die Eifeler Miss Marple nennen. Bei ihr passt auch der Spruch, einmal Polizistin, immer Polizistin.
Deshalb will Frederike auch wissen, wie es zu dem merkwürdigen Todesfall im Nachbardorf kam. Statt „Himmel un Ääd“ zu genießen, kommt eine Frau während ihres Mittagessens um. Gemeinsam mit ihrem Freund und einem guten Seniorenteam macht sie sich an die Arbeit.
Ich habe sie alle sehr gerne begleitet und wurde dabei gut unterhalten. Gleichzeitig hat mich die Autorin in die schöne Eifel entführt, vor allem an einen Ort, der sich zu einer sehr kriminellen Stadt entwickelt hat: Hillesheim. 😉
Aber es war nicht nur spannend, sondern auch rätselhaft. War es Absicht oder Zufall und woher kamen die Drogen? Ich war wirklich neugierig auf das Ende. Aber es drehte sich nicht alles nur um die Aufklärung des Todesfalles, auch privates spielte eine wichtige Rolle. Verknüpft wurden somit aktuelle Themen.


Fazit:
Nun kenne ich Miss Marple aus der Eifel und es hat mir viel Lesevergnügen bereitet. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung und ich hoffe, dass ich noch weitere Fälle zu lesen bekomme.

Dem Verlag danke ich recht herzlich für das Rezensionsexemplar.

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