
Autorin: Annie de Vries
Genre: Cosy Crime, Sammelband
Version: eBook
erschienen: 29. Mai 2026
Seiten: 464
Herausgeber : dp Verlag
Über die Autorin:
Annie de Vries ist in Den Haag geboren und arbeitet seit dem Abschluss ihres Wirtschaftsstudiums in der Stadtverwaltung von Den Haag. Sie liebt Spaziergänge am Meer, vorzugsweise im Herbst und Winter, heißen Kakao mit (viel) Sahne, vegetarische Kroketten und Falafel. Mit ihrem Lebensgefährten Rik van der Velde pendelt sie zwischen ihrer Wohnung am Stadtrand von Delft und ihrem Wohnwagen auf einem Campingplatz nahe Westkapelle. Immer an ihrer Seite ist ihr Terrier Foxy.
Kurzbeschreibungen, übernommen:
Drei rätselhafte Morde und ein Küstenstädtchen in Aufruhr – Hobbyermittlerin Jenny hat alle Hände voll zu tun
Ein humorvoll Cosy Krimi-Sammelband voller skurriler Verbrechen und nordischem Flair
Tote Fische fängt man schneller
In dem beschaulichen Örtchen Zuiderdijk in Zeeland geht eigentlich alles seinen gewohnten Gang – bis zu dem Tag, an dem Pensionsbesitzerin Jenny am Deich auf ihren Gast Markus trifft … ermordet. Die Ermittlungen der Polizei laufen schleppend, und als eine zweite Leiche gefunden wird, kann Jenny nicht widerstehen, dem müden Polizeiapparat ein bisschen unter die Arme zu greifen. Mit detektivischem Eifer macht sie den Bruder des ersten Opfers ausfindig, der sich sicher ist, dass Markus in krumme Geschäfte verwickelt war. Gemeinsam folgen sie den dubiosen Spuren des Verstorbenen durch das behagliche Küstenstädtchen auf der Suche nach dem Mörder. Doch wer ist hier eigentlich wem auf den Fersen?
Mordesstund hat Gold im Mund
Nachdem Pensionsbesitzerin Jenny erst vor Kurzem einen spektakulären Kriminalfall gelöst hat, kehrt in dem kleinen Küstenort Zuiderdijk immer noch keine Ruhe ein. Die Frau eines Gastes wird erstochen aufgefunden und für die Polizei steht der Mörder schnell fest: Der Ehemann verhält sich mehr als verdächtig und könnte sogar der seit Jahren gesuchte „Zeeland Ripper“ sein. Das geht Jenny nun wirklich zu weit und sie stürzt sich in waghalsige Ermittlungen, um die Unschuld ihres Gastes zu beweisen – ob die Polizei nun will oder nicht …
Der Tod schickt Blumen
Ein jahrelanger Dauercamper bekommt tagelang schwarze Tulpen geschickt … und am zehnten Tag wird seine Leiche gefunden. So ein merkwürdiges Verbrechen hat der kleine Küstenort noch nie gesehen. Als der Blumenhändler erneut anonyme Bestellungen für schwarze Tulpen bekommt, wendet er sich an die Polizei – und an Pensionswirtin Jenny, die für ihre Spürnase inzwischen stadtbekannt ist. Sie muss so schnell wie möglich die Gemeinsamkeit zwischen den Blumen-Empfängern finden, um den Täter zu stellen, denn er scheint noch lange nicht fertig zu sein …
Meine Meinung:
Bei der Suche, nach unterhaltsamer Sommerlektüre, wurde ich auf diesen Sammelband aufmerksam. Die Cover gefielen mir sehr gut und die Kurzbeschreibungen machten mich neugierig.
So kam es, dass ich die Pensionswirtin Jenny, den Maskenbildner Rainer und die Kommissarin Ilse kennen lernte. Sie alle hatten neben anderen Beteiligten viel mit der Aufklärung mehrerer Fälle zu tun.
Jenny führt eine kleine Pension direkt hinter dem Deich in Zuiderdijk in Zeeland. Eigentlich sollten sich die Gäste dort wunderbar erholen, aber leider ist dies nicht der Fall. Es werden immer wieder Tote gefunden oder es passieren merkwürdige Dinge. Jenny und Rainer, ein langjähriger Freund wollen Commissarin Ilse bei den Ermittlungen helfen, was nicht immer leicht ist. Allerdings gibt es in den Büchern eine angenehme Entwicklung.
In diesen drei unterhaltsamen Wohlfühlkrimis erfahre ich sehr viel über die Täter, weiß aber nie, wer es denn tatsächlich ist. Geduldig muss ich auf das Ende warten. Da ich immer wieder so richtig ins Geschehen eintauche, gibt es auch Situationen, wo ich denke: „Tja, das geschieht ihm recht“ oder „Schade, das hätte ich ihm nicht gewünscht“. Somit war alles dabei, was mich an die Bücher fesselte.
Fazit:
Der Vorteil dieser Sammelbandausgabe ist, dass ich alle drei Folgen zügig hintereinander lesen konnte. Jede Geschichte war abgeschlossen, aber im privaten Bereich gab es schöne Entwicklungen. Gerne gebe ich deshalb eine Leseempfehlung. Wer nicht so gerne eBooks liest, hat natürlich auch die Möglichkeit, einzelne gedruckte Bücher oder Hörbücher zu erwerben.
Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.