Barbarisches Kreta

Autorin: Nikola Vertidi

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

Seiten: 384

erschienen: 27. Februar 2025

Herausgeber ‏ : ‎ between pages by Piper







Über die Autorin:
Die deutsche Autorin Nikola Vertidi lebt seit 2017 mehrere Monate im Jahr auf Kreta und besucht die Insel schon länger als ein Jahrzehnt regelmäßig. Griechisch Unterricht, die Integration in das kretische Leben durch Freunde und Streifzüge über die Insel machen nicht nur authentische Schauplätze möglich, sondern auch das Verständnis für die Lebensart der Kreter:innen. Selbstverständlich kommt der Genuss auf der Insel die von „Gott geküsst“ wurde nicht zu kurz und so schlemmt sich Nikola Vertidi durch Tavernen und Restaurants, trinkt auch mal einen Raki und tanzt Sirtaki …


Kurzbeschreibung, übernommen:
Im heißen kretischen Hochsommer wird ein junges Urlauberpaar bei Kommissar Galavakis vermisst gemeldet. Als kurz darauf ein zweites Paar verschwindet, macht sich Unruhe breit. Die Urlaubssaison ist in vollem Gange und man kann sich negative Publicity nicht leisten. Obwohl es noch keine Leiche gibt, beginnen Galavakis und das Team der Mordkommission zu ermitteln, denn die Familien der Vermissten und ein angeschwemmter Arm sorgen bereits für Aufsehen. Wer hat es auf die Liebenden abgesehen? In einer Apartmentanlage nahe Irakleio stoßen sie auf undurchsichtige Hinweise. Je mehr sie herausfinden, um so tiefer tauchen sie in die Abgründe der menschlichen Seele. Treibt ein brutaler Entführerring sein Unwesen auf Kreta – oder steckt etwas Barbarischeres hinter den Vermisstenfällen?


Meine Meinung:

Inzwischen kenne ich die beteiligten Hauptpersonen sehr gut und weiß bescheid über ihre Besonderheiten und Päckchen, die sie zu tragen haben. Kreta kenne ich ebenfalls sehr gut und das nicht nur durch die vielen Krimis, die dort angesiedelt werden. Deshalb weiß ich auch wo sich die Orte befinden, an denen Kommissar Galavakis und seine Mitarbeiter ermitteln oder sich ausruhen. Ganz aktuell wird der Flughafen Kastelli genannt, der sich noch im Bau befindet. Aber in dieser Folge landen die Urlauber noch in Iraklio, wovon einige später vermisst werden. Galavakis bekommt den Auftrag, sich um zwei vermisste Deutsche zu kümmern, weil er sich mit den Familienangehörigen am besten verständigen kann, schließlich ist deutsch seine zweite Muttersprache.
Wie immer begleite ich Galavakis und alle anderen bei der Arbeit. Die Autorin schildert im Wechsel, was die Einzelnen erfahren. Allerdings lerne ich auch die Urlauber kennen, die sie zur Sprache kommen lässt. Außerdem gibt es einen geheimnisvollen Auftraggeber, der mir seine Gedanken preis gibt. So ist es ein steter Wechsel zwischen vielen Personen und Handlungen. Ich musste meine Neugierde wirklich zurück drängen, denn eigentlich wollte ich ja viel schneller wissen, was denn nun passiert ist. Meine Geduld wurde belohnt, am Ende kamen alle Fäden zusammen, auch die, von denen ich vorher dachte, dass sie unnötig erscheinen. Geschickt hat die Autorin es somit verstanden, mich hinzuhalten und am Ende mit einem Ergebnis belohnt. Obwohl zwei, nein drei Fragen blieben doch offen. Teilweise unwichtig, aber manches könnte noch von Bedeutung sein, sollte es ein weiteres Buch geben.


Fazit:
Ein weiterer gelungener Kreta-Krimi, der mich unterhalten hat und es wird ja nicht jeder so ungeduldig sein, wie ich. Deshalb gebe ich gerne eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

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