Mord und Fromage

Autor: Ian Moore

Genre: Cosy Crime

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 13. Februar 2024

Seiten: 336

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Rowohlt Taschenbuch





Über den Autor:
Ian Moore ist ein bekannter britischer Comedian und trat in Fernsehshows und auf großen Stand-up-Bühnen auf, bevor er begann, seinen originellen Blick auf die Welt in Bücher zu verpacken und damit sehr erfolgreich wurde. Ebenso wie sein Held Richard lebt auch der Autor seit einigen Jahren im französischen Loiretal, gemeinsam mit seinen drei Söhnen, seiner Frau und einer lustigen Ansammlung wilder und weniger wilder Tiere.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Richard hat es sich sehr gemütlich gemacht in seiner kleinen Pension im Loiretal und in seinem ruhigen Leben, in dem absolut nichts passiert – genau, wie es ihm recht ist. Er will keine Mörder jagen, und er ist kein Detektiv! Doch plötzlich ist großer Aufruhr im Val de Follet: Das Restaurant im Nachbarort hat einen Michelin-Stern verloren. Der verzweifelte Koch muss mit dieser Schande zurechtkommen, das ganze Dorf ist starr vor Schreck. Wie aufs Kommando taucht natürlich Valérie d’Orcay aus Paris in ihrem gelben Oldtimer auf, das Hündchen in der Handtasche. Und sie macht es Richard unmöglich, sich aus dieser Sache einfach herauszuhalten, wie es ihm eigentlich am besten gefiele. Nur wenig später ertrinkt der Chef der weit und breit besten Ziegenkäserei im Käsetank. War es Selbstmord? Wohl kaum, denkt Valérie, und spätestens als der sensationslüsterne Restaurantkritiker Tatillon in seiner Pension unterkommt, findet sich auch Richard mitten in einem hoch spektakulären Fall wieder …


Meine Meinung:
Das erste Buch „Mord und Croissants“ hat mich so begeistert, dass ich nun das zweite Buch lesen wollte. Zumal es mich natürlich interessierte, wie es Richard, dem Film-Nerd weiterhin in Frankreich ergehen wird. Inzwischen fühlt er sich in seiner kleinen Pension wohl und er will nur noch die Ruhe genießen. Vor allem die Ruhe vor seiner Familie und Ruhe vor Valérie d’Orcay, die sein Leben und seine Gedanken ganz schön durcheinander wirbelt. Aber es klappt ganz einfach nicht, weil der Chef einer Ziegenkäserei im Käsetank ertrinkt. Das alles scheint schon etwas verwirrend zu sein und Richard steckt wieder mittendrin.
Ich gestehe, dass ich diesmal nicht so sehr an das Buch und die Handlung gefesselt war. Zumal durch Richards Ehefrau und Tochter mit Ehemann noch weitere Probleme auftraten, die allerdings überhaupt nichts mit dem Todesfall zu tun hatten und bei mir auch nicht für Sympathiepunkte sorgten. Genau wie Richard hätte ich darauf gerne verzichten können. Natürlich arbeiten Richard und Valérie wieder hervorragend zusammen und lösen alles auf. Diesmal war es mir zu viel Cosy und zu wenig Crime, was aber auch daran liegen mag, dass ich von anderen Erwartungen ausgegangen bin.


Fazit:
Der Unterhaltungswert war vorhanden und das zählt ja auch sehr viel. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung und mit Sicherheit werde ich auch das nächste Buch lesen.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

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