Ach, Johann

Autorin: Brigitte Teufl-Heimhilcher

Genre: Heiterer Gesellschaftsroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: TB 24. September 2024

erschienen: eBook 7. Dezember 2024

Seiten: 180

Herausgeber ‏ : ‎ Brigitte Teufl-Heimhilcher



Über die Autorin:
Brigitte Teufl-Heimhilcher wurde 1955 in Wien geboren und verbrachte ihr Berufsleben in der Immobilienwirtschaft. In ihren „Heiteren Gesellschaftsromanen“ beschreibt sie das Leben wie es ist, aber auch wie es sein könnte. Dabei verbindet sie gerne unterschiedliche Genre miteinander, so finden sich Liebesroman-Elemente ebenso wie kriminalistische Spuren. Die Bücher zeichnen sich durch ihre spannende und erfrischende Abwechslung aus, die sich stets auch mit aktuellen Gesellschaftsthemen auseinander setzen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Wie wichtig ist unsere Vergangenheit?
Die Senioren-WG bekommt Zuwachs. Johann, Landpfarrer in Pension, bringt seine WG-Genossinnen Gisela und Karin ganz schön durcheinander. Nicht nur, weil er immer noch ein attraktiver Mann ist, auch seine Familienverhältnisse geben den Damen Rätsel auf, denn Johann hat keinen Kontakt zu seiner Familie. Wie kann das sein? Das muss geändert werden, finden die beiden und machen sich ans Werk. Dabei setzen sie Ereignisse in Gang, die sie nicht einmal zu träumen gewagt hätten. Denn die Vergangenheit, die Johann bisher so erfolgreich verdrängt hat, birgt Geheimnisse, die auch vor dem Vatikan nicht halt machen.


Meine Meinung:
Die Senioren-WG wächst. Gisela und Karin bekommen einen weiteren Mitbewohner und zwar Johann.
Der ehemalige Landpfarrer muss kürzer treten und aus gesundheitlichen Gründen in Pension gehen. Deshalb sucht er eine neue Unterkunft, die er bei den beiden Damen findet. Gemeinsam mit ihm ziehe ich dort ein weiteres Mal ein, natürlich nur virtuell. Gisela und Karin kannte ich ja bereits, allerdings hat die Autorin zu Beginn des Buches noch einmal meine Erinnerung aufgefrischt, was mir als Vielleserin sehr gut gefällt.
Johann ist froh, dass er ein neues zu Hause gefunden hat, Karin ist froh, dass sie ein weiteres WG-Mitglied bekochen kann und Gisela, die immer noch viele Stunden im Büro verbringt, ist glücklich, wenn sie nicht kochen muss. Wie es oft bei älteren Leuten vorkommt, wird über die Vergangenheit gesprochen und über einiges nachgedacht. Allerdings gibt Johann den beiden Frauen Rätsel auf, denn er ist sehr zurückhaltend und sie überlegen, warum er keinen Kontakt mehr zu seiner Familie hat. Die ganze Angelegenheit entwickelt sich anders, als gedacht und es kommt einiges ans Licht.
Die Bücher von Brigitte Teufl-Heimhilcher lese ich immer wieder gerne. Zum einen gefällt es mir, dass diesmal ältere Personen im Vordergrund stehen und ich vieles über sie erfahre, über ihre Einstellungen und ihren Alltag. Es entspricht dem wahren Leben, zwar ist es durchaus gebündelt und in den Büchern wird eine Menge verknüpft, was normalerweise vielen Personen passiert. Aber ihre Protagonisten müssen dadurch, stellvertretend für die Gesellschaft müssen sie sich mit vielem auseinandersetzen. So gibt es Höhen und Tiefen in ihrem Leben und es zeigt auch, dass man im Alter Mut haben und zu seinen Einstellungen stehen sollte. Außerdem ist es meist besser, wenn man sich in der Gegenwart der Vergangenheit stellt. Wie gesagt, es ist meist besser, manchmal sollte aber auch einiges ruhen.


Fazit:
Auch diese Folge aus der Serie „Gestern und Heute“ hat mich sehr gut unterhalten. Mir gefällt es, wenn in Romanen über das Leben in der heutigen Gesellschaft geschrieben wird. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung, möchte allerdings erwähnen, dass das Lesevergnügen erhöht wird, wenn die drei Bücher der Reihe in der entsprechenden Reihenfolge gelesen werden.

Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Die Rezensionen zu den beiden vorherigen Büchern:

Ach, Gisela

Ach, Elke

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