Commissario Tasso bekommt Gegenwind

Autorin: Gianna Milani

Genre: Krimi, Winterkrimi

Version: eBook und Paperback

erschienen: 25. Oktober 2024

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Lübbe



Über die Autorin:
Gianna Milani ist das Pseudonym der deutschen Autorin Diana Menschig, die sich seit vielen Jahren für Südtirol und seine wechselvolle Geschichte interessiert. Dabei haben es ihr besonders die sagenhaften Dolomiten angetan. Ein Haus in Norditalien wäre ihr Traum, bis dahin schreibt sie Bücher über ihre Lieblingsregionen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Adventszeit, Alpenpanorama und eine tote Bäuerin
Ende November 1963 erschüttert das Attentat auf John F. Kennedy die Welt. Während die Menschen auch in Südtirol vor den Fernsehern sitzen, muss Commissario Tasso einen spektakulären Bankraub aufklären. Seine ehemalige Praktikantin Mara Oberhöller studiert inzwischen in Mailand. Da ihr Vater nach dem Tod des amerikanischen Präsidenten Unruhen, gar Ausschreitungen auf den Straßen der Großstadt befürchtet, beordert er seine Tochter nach Hause. Und die stolpert, angestachelt von ihrer besten Freundin Veronika, prompt über eine neue Fährte beim Tod einer Bäuerin im Passeiertal … Commissario Tasso hatte die Ermittlungen eigentlich schon abgeschlossen. Es war ein Unfall. Oder?


Meine Meinung:
Winter – Nostalgie – Krimis, so bezeichnet die Autorin die Krimis, in denen Commissario Tasso ermittelt. Ich finde es passend, denn auch mit diesem Buch werde ich in das Jahr 1963 entführt und kann Commissario Tasso bei seiner Arbeit begleiten. Allerdings steht diesmal seine ehemalige Praktikantin Mara Oberhöller ebenfalls sehr im Vordergrund, weil sie erheblichen Anteil an der Aufklärung hat. Tasso hat die Ermittlungen zum Tod einer Bäuerin bereits abgeschlossen, aber Mara lässt nicht locker, sie will, dass die Arbeit zur Aufklärung wieder aufgenommen wird.
Dies alles spielt sich vor rund 60 Jahren in Südtirol ab. Was ich besonders interessant finde, denn dort war ich in den 80er Jahren in Urlaub und mir kommen einige Orte bekannt vor. So schön Nostalgie von einigen empfunden wird, im Berufsleben war es damals doch nicht einfach. Viele technische Möglichkeiten standen den Ermittlern nicht zur Verfügung. Hinzu kommt, dass der Schnee vieles erschwert und man nicht mal eben von hier nach dort fahren kann.
Die Autorin hat mir mit dieser Folge wieder ein sehr unterhaltsames Buch beschert, in der Spannung nicht zu kurz kommt und die damaligen Ereignisse hervorragend ins Geschehen eingebunden wurden.
Gerne habe ich Tasso und Mara begleitet, denn ich wollte natürlich ebenfalls wissen, was tatsächlich passiert ist.
Der Schreibstil gefällt mir sehr gut und hat dafür gesorgt, dass ich das Buch sehr zügig lesen konnte. Von dem Cover bin ich auch begeistert, es spiegelt für mich die Zeit wieder und passt natürlich zu den der anderen Bücher dieser Reihe. Es bietet einem sofort das Gefühl der Zusammengehörig.


Fazit:
Commissario Tasso hat diesmal reichlich Gegenwind bekommen und ich habe ihm die Daumen gedrückt, dass es gut endet. Ich war mal wieder mittendrin im Geschehen und bin von dieser Folge begeistert, deshalb gebe ich gerne eine Leseempfehlung. Außerdem hoffe ich, dass ich auch in Zukunft noch etwas über Tasso und Mara lesen kann.

Ich gebe dem Buch fünf von fünf Sternen

Beim Verlag und bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

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