Doktor Doyle jagt Jack the Ripper

Autor: Bradley Harper

Übersetzerin: Dorothee Schröder

Genre: Historischer Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 7. Oktober 2024

Seiten: 300

Herausgeber ‏: ‎ Dryas Verlag


Über den Autor:
Bradley Harper ist ein pensionierter Colonel und Pathologie der US Army, ein Experte für Autopsien und forensische Untersuchungen. Dies ist sein erster Roman, welcher gleich für den Edgar Allan Poe Award nominiert wurde.

Über die Übersetzerin:
Dorothee Schröder (M.A.) hat Germanistik und Anglistik studiert. Sie liebt Großbritannien und ist besonders gern in London unterwegs, wo sie abseits der Touristenrouten die Stadt erkundet. Sie ist Mitautorin des Buches „Jack the Ripper – Die Whitechapel-Morde 1888: Eine Chronologie“.


Kurzbeschreibung, übernommen:
September 1888. Der 29-jährige Arthur Conan Doyle erhält von der Metropolitan Police das Angebot, sie einen Monat lang als „Berater“ bei der Jagd nach dem Serienmörder zu unterstützen, der bald unter dem Namen Jack the Ripper bekannt werden wird. Doyle akzeptiert unter der Bedingung, dass sein ehemaliger Dozent für Chirurgie, Professor Joseph Bell – Doyles Inspiration für Sherlock Holmes – mit ihm zusammenarbeitet. Zu den beiden gesellt sich Miss Margaret Harkness, eine im East End lebende Schriftstellerin, die mit einer Pistole umzugehen weiß und die beiden als Führerin und Begleiterin unterstützt.


Meine Meinung:
Krimileser sind diese Namen ein Begriff: Arthur Conan Doyle, Sherlock Holmes und Jack the Ripper. Mir sagen sie auf jeden Fall etwas und als ich auf dieses Buch aufmerksam gemacht wurde, wollte ich es gerne lesen. Ich war in mehrfacher Hinsicht neugierig auf dieses Buch.
In der heutigen Zeit beschäftigen sich ab und zu Autoren mit diesen Personen und lassen sich besonders für Sherlock Holmes weitere Abenteuer einfallen. Diesmal ging es aber darum, dass Doktor Doyle gebeten wurde, bei der Suche nach einem Serienmörder, der als Jack the Ripper bekannt wurde, zu helfen.
Allerdings wollte und konnte er aber nicht allein auf die Suche gehen und bekam Hilfe. Sein ehemaliger Dozent Professor Joseph Bell, der ihn zu Sherlock und seine Arbeitsweise inspiriert hat, sollte ebenfalls nach London kommen. Wir alle lernten außerdem noch Miss Margaret Harkness kennen, die sich in East End bestens auskannte und eine hervorragende Verwandlungskünstlerin war. Zu dritt ging es in düstere Viertel und sie sprachen mit vielen Personen, von denen sie hofften, dass es ihnen weiterhilft.
Leider war der Mörder ihnen immer etwas voraus, wodurch für mich die Spannung enorm erhöht wurde.
Bradley Harper hat dieses Buch sehr spannend und fesselnd geschrieben. Begeistert hat mich, dass der Schreibstil der damaligen Zeit angepasst wurde, denn schließlich sollte es den Eindruck erwecken, als würde Dr. Doyle seine Erinnerungen festhalten.
Jack the Ripper ist als äußerst brutaler Mörder in die Analen eingegangen und natürlich wurde in diesem Krimi auch erwähnt, wie er vorgegangen ist. Ich wusste also, worauf ich mich einlassen würde, wenn ich dieses Buch lese.
Ich erwähnte ja schon, dass ich in mehrfacher Hinsicht neugierig auf das Buch war. Ich wurde nicht enttäuscht, denn ich tauchte wirklich in die damalige Zeit ab. Beschreibungen und Sprache passten hervorragend. Außerdem gab es einige überraschende Wendungen, die mich zusätzlich begeistert haben. Die meisten Personen waren mir sympathisch und ich konnte mir alles wunderbar vorstellen.


Fazit:
Von Anfang bis Ende wurde ich an das Buch gefesselt. Es fiel mir mal wieder schwer, es für Pausen zur Seite zu legen. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung. Wer Viktorianische Krimis mag, wird begeistert sein.
Ich persönlich freue mich auch, dass ich Miss Margaret Harkness kennen lernen durfte und auf das Buch „Miss Harkness und das Damengambit“, das im Frühjahr im Dyras Verlag erscheinen soll.

Diesem Buch gebe ich fünf von fünf Sternen

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.
In erster Linie aber bei Philipp Röttgers, der mich auf das Buch aufmerksam machte. Er arbeitet als Literaturagent bei der Literaturagentur Opera Scriptorium.

Auf der Frankfurter Buchmesse habe ich ihn, seine Mutter und seine Schwester treffen können und ein angeregtes Gespräch geführt. Seine Mutter Dorothee Schröder ist die Übersetzerin dieses Buches und ich finde, es ist ihr  hervorragend gelungen.

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