Zu gerne wäre ich auch an dem Adventwochenende dabei gewesen und hätte mich auf dem Boot umgesehen und ein paar warme Socken gekauft
Autorin: Felicitas Kind
Genre: Weihnachtsbuch
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 12. September 2024
Seiten: 320
Altersempfehlung: Erwachsene
Herausgeber : Piper Taschenbuch
Über die Autorin:
Hinter Felicitas Kind verbergen sich die Autorinnen Gitta Edelmann und Regine Kölpin. Beide Schriftstellerinnen schreiben in verschiedenen Genres und haben sich auch als Schreibteam einen Namen gemacht. Mit einem ihrer Weihnachtskalender standen sie wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Sie publizieren bereits seit mehreren Jahren als Co-Autorinnen im Geschenkbuchbereich, haben gemeinsam die Weihnachtsromane „Winterzauber in den Dünen“ sowie „Vom Winter verweht“ (Coppenrath) geschrieben und sind für ihren Kinderkrimi „Johannes Gutenberg und die verschwundenen Lettern“ (Gutenberg-Stiftung) mit dem Bronzenen Homer 2020 ausgezeichnet worden.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Nina kommt nach Juist, wo sie das Hausboot ihres Onkels geerbt hat, um sich nach beruflichen wie privaten Rückschlägen eine Ausszeit zu gönnen. Die erwartete Ruhe bleibt jedoch aus, denn das Hausboot macht nur Ärger: es muss repariert werden und ist dem Hafenmeister Morten ein Dorn im Auge. Bei viele Streitigkeiten lernen die beiden sich jedoch besser kennen und Morten unterstützt schlussendlich Ninas Plan, mit einer gemeinsamen Freundin das Hausboot zu einem Woll- und Strickmarkt umzubauen. Währenddessen müssen Nina und Morten ausloten, ob sie bereit sind, sich aufeinander einzulassen und ihre altbekannten Lebensbahnen zu verlassen. Ein altes Hausboot bringt zwei Leute zur Ruhe – und einander näher. Das alles vor der weihnachtlichen Kulisse der Nordseeinsel Juist.
Meine Meinung:
Jetzt beginnt wieder die Zeit, in der gerne Bücher gelesen werden, deren Handlung während der Adventszeit spielen. Denn was gibt es schöneres, wenn es draußen ungemütlich windig und regnerisch ist und man sich in eine Leseecke mit einem Buch zurück ziehen kann. Obwohl ich im Grunde ja ein großer Krimifan bin, lese ich zu dieser Zeit sehr gerne Bücher, in denen sich die Beteiligten auf den Advent und auf Weihnachten freuen.
Nina hatte dies eigentlich auch so geplant. Sie wollte sich eine Auszeit auf dem geerbten Hausboot nehmen und hatte jede Menge zur Dekoration mitgenommen. Allerdings sind nicht alle damit einverstanden, dass das Hausboot auch weiterhin im Hafen von Juist liegen kann. So wurde es ein Auf und Ab der Gefühle. Aber sie hat es zunächst richtig gemacht. Eine anheimelnde Gemütlichkeit strahlte das Boot im Inneren aus. Nina freundete sich mit Frauen an, die sehr gerne strickten und schnell wurden verschiedene Ideen geboren.
Wie erwartet spielte in diesem Buch die Freundschaft eine große Rolle. Es zeigte, dass man den Mut zum Neuanfang aufbringen kann. Es gab Verwicklungen, aber auch romantische Momente. Spaziergänge auf dem Deich wurden trotz des Wetters unternommen und am Ende war natürlich alles gut. Ich war zufrieden, weil meine Erwartungen erfüllt wurden. Achja, ich wäre nicht abgeneigt, etwas Gestricktes von Nina und ihren Freundinnen zu kaufen.
Zum Cover möchte ich noch kurz etwas erwähnen. Ich bin begeistert von diesem wunderschönen glitzernden Streichelcover. Auf einem Büchertisch im Buchladen würde es mich regelrecht anziehen.
Fazit:
Die beiden Autorinnen haben bestens zusammen gearbeitet und ein wirklich schönes Buch geschrieben, das ich gerne empfehle.
Dem Buch gebe ich fünf von fünf Sternen
Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für die Rezensionsexemplare bedanken.
