Die Frauen von der Davidwache – Lichtblicke

Es gibt Lichtblicke für die Frauen von der Davidwache. Sie haben zwar einiges bewirken können, müssen sich aber immer noch durchsetzen.

Autorin: Stephanie von Wolff

Genre: Historisch, Zeitgeschichte

Version: eBook und Paperback

erschienen: 26. April 2024

Seiten: 432

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber: ‎ Lübbe


Über die Autorin:
Steffi von Wolff weiß, wovon sie schreibt. Nach einer Ausbildung zur Hotelkauffrau begann sie 1991 beim Hessischen Rundfunk zunächst als Redaktionsassistentin, später als Reporterin, Moderatorin und Redakteurin bei hr3. Sie lebt in Hamburg und ist Autorin zahlreicher Romane in der humorvollen Frauenunterhaltung.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Hamburg, 1947. Leni, Alice und Elsa haben sich mit Einsatz und Tatkraft auf dem Kiez Achtung verschafft. Insbesondere die Frauen vertrauen sich ihnen an, denn die Arbeitsbedingungen sind oft sehr schlecht. Aber als die Schutzpolizistinnen einschreiten wollen, werden sie von den männlichen Vorgesetzten nicht ernstgenommen. Erst als ein Unglück geschieht, wendet sich das Blatt. Leni fühlt sich zunehmend wohl in ihrem Leben als alleinstehende Frau. Ihr winkt sogar eine Beförderung. Als zarte Bande zu ihrem Kollegen Lasse von Hallberg entstehen, ist sie hin und her gerissen. Soll sie ihre Unabhängigkeit aufgeben? Doch dann geschieht etwas, das alles so hart Erkämpfte bedroht …


Meine Meinung:
Im ersten Buch habe ich die Schutzpolizistinnen Leni, Alice und Elsa kennen gelernt und durfte sie bei ihren ersten Einsätzen rund um die Davidwache begleiten. Sie haben viel erreicht und können zwei Jahre später auf eine durchaus erfolgreiche Arbeit zurück blicken. Aber es gibt keinen Stillstand und nach wie vor reichlich zu tun. Außerdem haben sie sich nicht bei allen auf dem Kiez beliebt gemacht.
Auch diesmal hat die Autorin sehr unterhaltsam und auch spannend geschildert, was die Frauen alles so erleben. Denn das Privatleben spielt weiterhin eine wichtige Rolle und mir wird ein weiteres Mal viel über das Alltags- und Berufsleben der damaligen Zeit berichtet. Durch den flüssigen Schreibstil hatte ich die Möglichkeit das Buch in einem Rutsch zu lesen, denn ich wollte natürlich wissen, ob die drei Frauen sich nicht unterkriegen lassen und das schaffen, was sie erreichen wollten.


Fazit:
Die beiden Bücher „Die Frauen von der Davidwache“ spiegeln hervorragend wieder, was sich nach Kriegsende in Hamburg abspielte. Zunächst waren die Frauen im Berufsleben sehr wichtig und gefragt, allerdings wurde es ihnen nie leicht gemacht. Die Autorin hat hervorragend recherchiert und auch so geschrieben. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung für beide Bücher.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

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