Die Tote am Kai

Autor: Bente Storm

Genre: KrimiVersion: eBook und Taschenbuch

erschienen: 27. März 2024

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Ullstein Taschenbuch



Über die Autoren:
Bente Storm ist ein Pseudonym, hinter dem sich die Bestsellerautorin Anja Goerz und der Autor Eric Niemann verbergen. Sie haben sich in einem Schreibcamp an der Mecklenburgischen Seenplatte kennengelernt und seitdem im norddeutschen Raum gemeinsam Spuren hinterlassen. Nach kriminellen Stationen auf Sylt und in Lübeck, in Flensburg und Helgoland haben sie nun in Cuxhaven eine neue Heimat gefunden. Neben Kriminalromanen schreiben die beiden auch Sachbücher, Hörspiele und Thriller.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein Mordversuch? Alles sieht danach aus. Beim Einlaufen in den Hafen wird das Boot der WaPo Cuxhaven beschossen und ein Kollege von Agatha Christensen schwer verletzt. Während Kommissar Victor Carvalho noch damit beschäftigt ist, Spuren zu sichern, findet Agathas Vater die Leiche einer jungen Frau in einem Krabbencontainer am Fährhafen. Selbstmord? Zumindest hat sich jemand große Mühe gegeben, es so wirken zu lassen. Die Ermittlungen führen zu einem portugiesischen Edelrestaurant, in dem nicht nur mediterrane Delikatessen angeboten werden. War Agathas angeschossener Kollege in das schmutzige Geschäft verstrickt? Hat er gar etwas mit dem Tod der jungen Frau zu tun? Die Fragen werden umso brisanter, als sich herausstellt, dass sie sich nicht selbst das Leben genommen hat …


Meine Meinung:
Ein Autorenduo hat diesen Krimi gelesen und deshalb war ich sehr gespannt auf das Buch. Denn ich habe in der Vergangenheit schon öfter Bücher gelesen, die von mehreren geschrieben wurden und war davon immer begeistert.
Diesmal wird ein Mitarbeiter der WaPo angeschossen, als das Boot wieder im Hafen einlief und eine Tote wird in einem Krabbencontainer aufgefunden.
Es gibt viele Beteiligte, die sich mit zwei Fällen befassen, wobei sie nicht sicher sind, ob die vielleicht sogar zusammen hängen. Hierbei stehen zwei Personen mehr im Vordergrund, Agatha Christiansen von der Wasserschutzpolizei und der Kommissar Victor Carvalho. Beiden wurden interessante Charaktere zugeordnet, die für einige Diskussionen führten. Wobei ich mich mit Agatha so gar nicht richtig anfreunden konnte, ihr Handeln fand ich nicht immer in Ordnung, es kam mir manchmal kindisch trotzig vor. Mit Victor kam ich besser zurecht, obwohl er einige Male etwas großzügiger hätte handeln sollen. Gesetz und Richtlinien hin oder her, einiges sollte doch in Ruhe abgewogen werden. Man merkt, ich war mitten drin im Geschehen und die Beteiligten mussten sich manchen Kommentar von mir anhören. 😉 Deshalb war ich auch auf die Entwicklung und besonders auf das Ende gespannt. Es gab überraschende Wendungen und Ergebnisse, allerdings auch einen Cliffhanger, was ich überhaupt nicht mag.


Fazit:
Ein unterhaltsames Buch, in dem ich viel über die Arbeit der Wasserschutzpolizei erfahren habe und auch über die Arbeit der Fischer. Die Spannung hielt sich in Grenzen, aber es muss ja auch nicht immer eine Menge Blut fließen. Da ich Cliffhanger so gar nicht mag und wenn mich doch die Neugierde packt, möchte ich nie lange auf das nächste Buch warten.

Ich möchte mich beim Verlag und bei NetGalleyDE vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

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