Südbahn nach Triest

Autor: Günter Neuwirth

Genre: Historischer Krimi

Version: eBook und Paperback

erschienen: 13. März 2024

Seiten: 384

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Gmeiner-Verlag



Über den Autor:
Günter Neuwirth wuchs in Wien auf. Nach einer Ausbildung zum Ingenieur und dem Studium der Philosophie und Germanistik zog es ihn für mehrere Jahre nach Graz. Der Autor verdient seine Brötchen als Informationsarchitekt an der TU Graz. Er wohnt in der Weststeiermark und Wien. Günter Neuwirth ist Autodidakt am Piano und trat in jungen Jahren in Wiener Jazzclubs auf. Eine Schaffensphase führte ihn als Solokabarettist auf zahlreiche Kleinkunstbühnen. Seit 2008 publiziert er Romane, vornehmlich im Bereich Krimi.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eigentlich wollte Bruno Zabini seinen Urlaub in Wien genießen. Aber das Verbrechen holt den Triester Inspector selbst hier ein. Die reiche Witwe Henriette Hohenau wurde bei einem Überfall ermordet. Und da der Fall Bezüge nach Triest aufweist, zieht die Wiener Polizei Bruno hinzu. Doch kurz darauf muss er zurück an die Adria, ohne den Mörder gefasst zu haben. In der Südbahn trifft er zufällig auf die drei Verdächtigen. Bruno nimmt inkognito Ermittlungen auf. Dann wird im Gepäckwagen eine Leiche gefunden …


Meine Meinung:

Inspector Bruno Zabini habe ich bereits zweimal bei seiner Arbeit begleiten können und wollte diesmal ganz entspannt mit ihm einige Urlaubstage in Wien verbringen. Gereist wird mit dem Zug und das war schon sehr interessant und auch lehrreich. Die Strecke konnte ich mir bestens vorstellen, besonders als sie über den Semmering gefahren sind. Der Autor hat alles hervorragend beschrieben. Außerdem hat er nicht nur mir, sondern auch Gerwin, dem Sohn von Zabinis Partnerin Luise sehr viel wissenswertes über Lokomotiven und der Technik vermittelt.
Die Urlaubstage in Wien waren sehr abwechslungsreich und ich konnte mal wieder viel über die Einstellungen verschiedener Personen erfahren. Heutzutage hat man kaum Verständnis für den damals versnobten Adel und die ganzen unterschiedlichen Gesellschaftsschichten. Auch Bruno wird es nicht leicht gemacht, aber darauf möchte ich nicht weiter eingehen. Auf jeden Fall habe ich lange warten müssen, bis es endlich „kriminell“ wurde, beziehungsweise Bruno eingebunden wurde.
Als eine reiche Witwe ermordet wird und die Wiener Polizei feststellt, dass es wohl Verbindungen nach Triest gibt, wird Bruno Zabini in die Ermittlungen einbezogen. Sein Urlaub ist kürzer als der von Luise und als er mit dem Zug wieder Richtung Triest fährt, bin ich ebenfalls dabei. Auch diesmal bin ich fasziniert von Triest. Durch die Lage der Stadt hat Österreich einen direkten Zugang zum Meer. Es geht dort sehr turbulent zu, was das Cover gut vermittelt. Eine Vielfalt der Sprachen ist dort zu hören, denn es arbeiten dort viele, die aus den umliegenden Ländern gekommen sind.
Für Zabini ist dies alles nichts ungewohntes, außerdem er muss sich auf den Fall konzentrieren und zu allem Überfluss wird in einem Waggon eine Leiche gefunden.
Da ich als Leserin viele Personen kennen gelernt habe, die irgendwie mit der ermordeten Frau in Wien zu tun hat, war ich besonders gespannt auf die Zusammenhänge. und wurde am Ende überrascht.
Der Autor hat mich auch diesmal mit seinem Krimi begeistern können und mich an das Buch gefesselt. Ich konnte es kaum aus der Hand legen, weil ich (mal wieder) schrecklich neugierig war.


Fazit:
Spannend und unterhaltsam war auch dieses Buch der Bruno Zabini Reihe. Ich empfehle es gerne und hoffe auf weitere Folgen. Denn mich interessiert es schon, wie sich alles im privaten Bereich entwickelt und welche Fälle der Inspector künftig lösen wird.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

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