Zahltag

Autoren: Die Krimi – Cops

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 17. April 2024

Seiten: 300

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ KBV


Die Krimi-Cops sind: Ingo »Inge« Hoffmann, Jahrgang 1978, aus Hilden, Carsten »Rösbert« Rösler, Jahrgang 1977, aus Düsseldorf, Martin Niedergesähs, Jahrgang 1977, aus Herongen an der niederländischen Grenze und Klaus »Stickel« Stickelbroeck, Jahrgang 1963, aus Kerken am Niederrhein. In ihren Büchern verarbeiten sie nach Feierabend mal komische, mal härtere Einsätze der zurückliegenden Schicht.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein Kassensturz der mörderischen Art
Im beschaulichen Bilk ist ein harmloser Rentner bei einem Einbruch in seiner Wohnung zu Tode gekommen. Sehr unschön, aber übersichtlich, findet Kriminalhauptkommissar Pit »Struller« Struhlmann auf den ersten Blick. Aber sein feines Ermittlernäschen fängt schon bald an zu kribbeln. Irgendwas stimmt da nicht …
War der simple Einbruch doch eher das Werk ausgebuffter Profis? Welche Rolle spielt Gini Girelli, die zweimal in der Woche die Wohnung geputzt hat? Warum heißt der Tote Günter Netzer und konnte nicht Fußball spielen? Die turbulenten Ermittlungen führen Struller und seinen Kollegen Jensen in die exklusiven Dessous-Shops der Düsseldorfer Altstadt, in angesagte Sushi-Läden auf der Immermannstraße, in die gediegene Piano-Bar eines Flusskreuzfahrtschiffs und ins niederrheinische Herongen zu Oma Jensen. Sie treffen auf rabiate Angehörige, listige Lehrerinnen und Junkies, die gar keine sind. Mehr und mehr wird klar: Es ist Zahltag. Und da wird abgerechnet!


Meine Meinung:
In der achten Folge ermitteln Struller und Jensen wie gewohnt auf besondere Art und sind erfolgreich. Ich muss gar nicht lange überlegen, ob ich eine weitere Folge der Reihe lesen möchte, die aus der Feder der Krimi-Cops stammt. Die Erwartungshaltung ist bei mir groß und wird auch diesmal erfüllt. Spannend und humorvoll werden die Situationen beschrieben, stellenweise erinnert es mich an Slapstick.
Struller, unverändert kauzig, hat das besondere Ermittlernäschen und ebenso besondere Arbeitsmethoden. Es kommt nicht jeder damit klar, aber am Ende spricht der Erfolg für ihn. Jensen, den die Stammleser seit der ersten Folge kennen, „darf“ nun seinen Schreibtisch im Büro von Struller beziehen und somit bilden die beiden wieder ein Team. Die Charaktere sind so unterschiedlich und eigentlich passen die beiden gar nicht zusammen. Aber die Dialoge und die Zusammenarbeit geben der Geschichte eine zusätzliche gewisse Würze.
Oma Jensen mischt auch mit und ich war wirklich gespannt, was sie mit allem zu tun hatte. Selbst Christian kamen auf einmal Zweifel, aber im Grunde konnte es nicht sein, dass sie ….. Nein, ich verrate nichts.
Nach viel Action und überraschenden Wendungen, wobei auch brisante Themen nicht ausgelassen wurden, gab es für alle eine befriedigende Auflösung und nicht nur ich wusste, was in der Vergangenheit so alles passiert ist. Ich überlege allerdings noch immer, ob die Frikadelle wirklich so eingesetzt werden musste, eigentlich schade drum.
Die Krimi – Cops haben sich inzwischen verändert, aus dem Quintett wurde nun ein Quartett. Ich hoffe, dass die vier weiterhin ihrem Stil treu bleiben und noch einige Krimis schreiben. Mit Sicherheit gibt es noch reichlich Erlebnisse aus ihrem Arbeitsleben, die sie in ihren Krimis verarbeiten können.


Fazit:
Eine weitere gelungene Folge mit Struller & Jensen, der Krimi war so fesselnd, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Lachen und aufgeregte Erwartung wechselten sich ab. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung, nicht nur für diese Folge. Mir persönlich gefällt natürlich auch das regionale, als Düsseldorferin kann ich Struller & Jensen sehr gut verfolgen und weiß, wo sie sich aufhalten, was mir zusätzlichen Lesespaß bereitet.

Ich gebe dem Buch fünf von fünf Sternen.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

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