Autorin: Tatjana Kruse
Genre: Krimödie
Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch
erschienen: 20. März 2024
Seiten: 204
Altersempfehlung: Erwachsene
Herausgeber : Haymon Verlag
Über die Autorin:
Die Krimiautorin Tatjana Kruse, Jahrgangsgewächs aus süddeutscher Hanglage, lebt und meuchelt in Schwäbisch Hall. Ihre Krimis sind schräg, komisch und immer mit einem Augenzwinkern geschrieben.
Tatjana Kruse ist die »Queen der Krimi-Comedians«. Ihr neustes Werk entführt nach Venedig, dort entwickelt sich ein harmlos geglaubtes Wohnungssitten in ein kriminelles Abenteuer.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Astrid muss weg von daheim! Sie findet heraus, dass ihr Partner sie betrügt, und will ihren Herzschmerz in Venedig kurieren, einem Sehnsuchtsort ihrer Bucketlist. Nichts lenkt besser von einer traumatischen Trennung ab, als die wunderschöne Serenissima. Denkt Astrid. Aber: Statt romantischem Dolce Vita und köstlichem Vino findet sie in der Stadt der Gondeln und Kanäle vor allem Hitze. Und Leichen. Jede Menge Leichen. Denn die „Familie“ ihres Gastgebers Cesare handelt mit weit mehr als nur mit Dogenköpfen aus Gips. Astrid gerät unversehens in mafiöse Verstrickungen. Entführungsversuche, Verfolgungsjagden in Motorbooten, Schläger und Schmuggler – immerhin wird Astrid dadurch von ihren privaten Kümmernissen abgelenkt. Aber wird sie diese ungeplanten Abenteuer auch überleben?
Meine Meinung:
Einfach nach Venedig fahren! Was soll man auch sonst machen, wenn man feststellt, dass der Partner einen betrügt? Zum Glück wird schnell eine Ferienwohnung gefunden, obwohl einem das doch etwas zu denken geben sollte, mitten in der Hauptsaison. Auch die Familienverhältnisse ihres Vermieters und seine Arbeit sind etwas ungewöhnlich. Ich bin gespannt, wie sich alles entwickeln wird und damit hat die Autorin mich an das Buch gefesselt.
Gut, dass ich nicht beim Lesen beobachtet werde und mir niemand zuhört. Lachen, schimpfen, erschrockenes „oh nein“, aufatmendes „puh“ – ich biete eine reichhaltige Palette. Aber dies hatte ich auch erwartet, denn Tatjana Kruse ist dafür bekannt, dass nicht einfach „nur“ einen Krimi schreibt.
Auf jeden Fall erlebt die Protagonistin Astrid einiges in Venedig und man stellt sich vielleicht auch die Frage, wie kann eine Wasserleiche ein Tagebuch schreiben. Tja, die Antwort habe ich als neugierige Leserin am Ende bekommen.
Da ich Astrid in Venedig begleite habe, hatte ich auch das Gefühl bekommen, direkt vor Ort zu sein und alles hautnah mitzuerleben. Es gab aber auch Momente, wo ich doch froh war, zu Hause ganz gemütlich alles lesen zu können, denn eine ganz bestimmte Fahrt war doch recht aufregend.
Fazit:
Venedig gut – Ende gut – naja, letzteres mag Ansichtssache sein, aber mir hat es gefallen und vor allem sehr überrascht. Wer gerne Krimödien liest, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen. Ich gebe gerne eine Leseempfehlung.
Dem Buch gebe ich fünf von fünf Sternen.
Ich möchte noch erwähnen, dass ich auf der Buchmesse in Leipzig zu einer Lesung gehen konnte. Dort hat Tatjana Kruse ihr neuestes „Buchbaby“ vorgestellt. Ich lese nicht nur gerne ihre Bücher, sondern höre ihr auch sehr gerne zu. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich das Buch noch nicht und freute mich nun ganz besonders darauf.
