Der böse Vater

Autor: Christof  Weigold

Genre: Krimi

Version: eBook und gebundene Ausgabe

erschienen: 28. August 2023

Seiten: 624

Herausgeber ‏ : ‎ Kampa Verlag




Über den Autor:
Christof Weigold, 1966 in Mannheim geboren, schrieb Theaterstücke, war fester Autor der Harald-Schmidt-Show und arbeitet heute als freier Drehbuchautor für Film und Fernsehen. 2018 erschien der erste Band der Reihe um den deutschen Privatermittler Hardy Engel, Der Mann, der nicht mitspielt. Weigold gewann damit den Preis des Mordsharz-Festivals für das beste deutschsprachige Debüt und war für den Glauser-Preis nominiert. Es folgten zwei weitere Teile: Der blutrote Teppich und Die letzte Geliebte. Für die Hardy-Engel-Reihe hat Weigold intensiv vor Ort in Los Angeles recherchiert, im Hollywood Roosevelt Hotel gewohnt und im ältesten Restaurant Hollywoods gespeist. Doch seine bewegendste Recherche führte ihn nach Laupheim, dem schwäbischen Geburtsort von Universal-Gründer Carl Laemmle. Christof Weigold lebt in München.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Hollywood im Jahr des Börsencrashs.
Der Privatdetektiv Hardy Engel kommt endlich aus dem Gefängnis frei. William R. Hearst, der mächtige Filmmogul und Verleger höchstpersönlich, hat unter dubiosen Umständen seine Entlassung erwirkt. Jetzt soll Engel herausfinden, wer den Boulevard-Tycoon erpresst. Dabei geht es um einen seltsamen Todesfall, der Hardy immer mehr interessiert: 1924 verstarb der berühmte Filmpionier Thomas Ince kurz nach seiner Geburtstagsfeier auf Hearsts Jacht. War es wirklich ein natürlicher Tod, wie alle Anwesenden bezeugten? Welche Rolle spielt Hearsts Liebesbeziehung mit der Schauspielerin Marion Davies, und war auch der deutsche Universal-Chef Carl Laemmle an Bord? Um der Wahrheit auf den Grund zu kommen, muss Hardy Engel zunehmend gegen seinen eigenen Auftraggeber ermitteln. Ein gefährliches Doppelspiel beginnt …


Meine Meinung:
Bisher kannte ich Hardy Engel noch nicht und mir war nicht bekannt, weshalb er anscheinend unschuldig ins Gefängnis gekommen ist. Wichtige Informationen konnte ich allerdings im Laufe der Geschichte erfahren.
Für mich begann alles mit seiner Entlassung und dem Auftrag, der ihm als Privatdetektiv erteilt wurde. Hardy steht dadurch ganz schön unter Druck, der von mehreren Seiten auf ihn ausgeübt wird. Zu allem Überfluss sitzt er deshalb auf einmal zwischen zwei Stühlen. Ich fand das ungemein fesselnd, Hardy allerdings weniger, denn er musste befürchten, dass man ihn wieder ins Gefängnis steckt, sollte er nicht zufriedenstellende Ergebnisse bringen. Wobei auch diese zu allem Überfluss sehr unterschiedlich auszufallen hatten. Leider kann ich das nicht näher beschreiben, weil ich dann zu viel verraten müsste.
Hardy ist ein gebürtiger Deutscher und hat im großen Krieg einiges erlebt. Deshalb wird er außerdem als Berater für den Film „Im Westen nichts Neues“ heran gezogen. Auch diesen Teil des Buches fand ich sehr interessant, gewährte er mir doch weitere Einblicke in das damalige Zeitgeschehen, wobei sogar der Zeppelin eine große Rolle spielt.
Der Autor hat damit ein sehr umfangreiches Buch erschaffen. Hardy war mir sehr sympathisch und ich hoffte auf ein gutes Ende für ihn, was uns beiden dann auch gewährt wurde.


Fazit:
In diesem Buch wurde sehr vieles miteinander verknüpft: Hollywoods Filmgeschichte, Spannung und Zeitgeschehen mit allen Höhen und Tiefen. Gerne gebe ich dazu eine Leseempfehlung.

Dem Buch gebe ich fünf von fünf Sternen.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

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