Aktion Phoenix

Hörbuch:
Spieldauer 14 Stunden und 16 Minuten
Geschrieben von Christian Herzog
Gesprochen von Josef Vossenkuhl
Erscheinungsdatum 14. Nov.2023
Verlag Argon Verlag

Genre: Historisch
Version: eBook und gebundene Ausgabe
Seiten: 512
Herausgeber: Wunderlich

Über den Autor:
Hinter Christian Herzog steckt der Autor Ralf H. Dorweiler. Er studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft in Köln, war als Schauspieler, sowie im Management internationaler Konzerne tätig und als Redakteur einer großen deutschen Tageszeitung. Daneben schrieb er zunächst Krimis beim Emons-Verlag, später historische Romane bei Lübbe. Mittlerweile lebt er mit seiner Frau in Bad Pyrmont und konzentriert sich ganz auf seine Tätigkeit als Autor.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Fesselnd geschrieben und brillant recherchiert: Ein rasanter Thriller vor dem Hintergrund der Olympischen Spiele 1936 in Berlin
Ein Komplott jenseits aller Vorstellungskraft, dazu ersonnen, die ganze Welt zu erschüttern.
Berlin, 1936. Zu den Olympischen Spielen zeigt sich die Reichshauptstadt glamourös und weltoffen. Um den guten Eindruck bei Gästen und Reportern aus aller Welt zu bewahren, muss sich Hermann Schmidt vom Propagandaministerium mit hasserfüllten Schlägern und einer Widerstandsgruppe auseinandersetzen, die regimefeindliche Plakate aufhängt. Sein Leben gerät vollends aus der Bahn, als er sich in die Kunststudentin Anna Kollmann verliebt, die zu den Umstürzlern gehört. Unterdessen gerät auch der Zeppelin-Steward Georg Finkbeiner zwischen die Fronten und deckt ein schreckliches Geheimnis auf: Hinter der Fahrt der Hindenburg zur Eröffnungsfeier der Spiele steckt weit mehr als reine Propaganda. Ein perfider Plan jenseits aller Vorstellungskraft, dazu ersonnen, die Welt zu erschüttern.

Meine Meinung:
Cover und Buchtitel, sowie der Klappentext machten mich neugierig auf das Buch. Ich hatte dann das Glück, dass ich das eBook und Hörbuch herunterladen konnte. Diese Kombination gefällt mir immer besser. Vorab habe ich gehört und war sofort gefesselt, denn der Sprecher Josef Vossenkuhl hat es so hervorragend gelesen, ich konnte kaum aufhören und Pausen einlegen. Er hat die Stimmen, Tonlagen und Dialekte so toll getroffen und mich damit begeistert. Allerdings passiert es mir bei Hörbüchern immer wieder, dass ich so furchtbar neugierig auf die Entwicklung bin und dann zum Buch greifen muss. Weil ich so einfach schneller mehr erfahre. Aber diesmal habe ich es fast bis zum Ende geschafft, bevor ich allzu neugierig wurde.
Dies zeigt mir aber auch, dass der Autor es bestens verstanden hat, ein Buch mit historischem Hintergrund spannend zu gestalten. Er berichtet von einem relativ kurzen, aber überaus ereignisreichen Zeitraum. Berlin 1936, die olympischen Spiele sollen bald beginnen und das Land soll sich hervorragend präsentieren. Wir wissen heute, dass dies alles nur Schau war. Aber die meisten Menschen waren damals beeindruckt. Bis auf diejenigen, die kritisch alles betrachteten und darauf aufmerksam machen wollten.
Ich lernte Anna und ihre Truppe kennen, die mit Plakaten und Flugblättern darauf hinweisen wollten. Natürlich wurde es ihnen nicht leicht gemacht. Außerdem lernte ich Hermann Schmidt, einen Beamten des Propagandaministeriums kennen. So ganz zufrieden war er mit der eigenen und allgemeinen Situation überhaupt nicht. Aber es war damals nicht leicht, aus der Sacher heraus zu kommen. Als letzte Hauptperson trat Georg Finkbeiner ins Rampenlicht. Er war von den Flugschiffen dermaßen begeistert, dass er sich freute, als er eine Arbeit als Zeppelin-Steward angeboten bekam.
Im Wechsel begleite ich alle drei und erfahre somit einiges. Es entwickelte sich nicht nur für sie überaus spannend und vor allem lebensgefährlich. Kein Wunder, dass ich an das Buch gefesselt wurde und hoffte, dass es zumindest für einige gut ausging.

Fazit:
Der Autor hat sehr gut recherchiert und tatsächliche Begebenheiten mit fiktiven kombiniert, ebenso hat er reale Personen auf erfundene treffen lassen. Mich hat das Buch wirklich sehr begeistert und ich gebe gerne eine Leseempfehlung, aber noch lieber eine Hörempfehlung. Denn es hat wirklich ungemein viel Spaß bereitet, dem Sprecher zuzuhören.

Für Buch und Hörbuch gebe ich jeweils fünf von fünf Sternen.

Bei den Verlagen und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für die Rezensionsexemplare bedanken.

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