Stille Nacht im Schnee

Autor: Alexander Oetker

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook, Hörbuch und gebundene Ausgabe

erschienen: 5. Oktober 2023

Seiten: 176

Herausgeber ‏ : ‎ Atlantik

Über den Autor:
Alexander Oetker, geboren 1982, ist Bestsellerautor und TV-Journalist, als Frankreich-Experte von RTL und n-tv berichtet er seit 15 Jahren über Politik und Gesellschaft der Grande Nation. Er ist zudem Kolumnist und Restaurantkritiker der Gourmetzeitschrift Der Feinschmecker. Seine Krimis um Luc Verlain sind Erfolgsgaranten im Buchhandel, für Mittwochs am Meer erhielt er die DELIA, den Literaturpreis für den besten Liebesroman des Jahres. 2022 wurde Alexander Oetker außerdem mit dem Deutsch-Französischen Freundschaftspreis des Saarlandes ausgezeichnet. Sein Kochbuch Chez Luc wurde wurde vielfach prämiert, u.a. mit Silber bei den Swiss Gourmetbook Awards, dem Gourmand World Cookbook Award und dem ITB BuchAward 2023. Er lebt en famille zwischen Brandenburg, Berlin und der französischen Atlantikküste.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Es ist Heiligabend. Pünktlich zum Fest öffnet der Himmel seine Schleusen und schneit das idyllische Tal in den Schweizer Alpen tief ein. Kein Problem, denn die Großfamilie von Elisabeth und Pascal will sich ohnehin zum Käsefondue in der gemütlichen Almhütte treffen. Nach und nach kommt die Familie zusammen, aber die besinnliche Stimmung will sich nicht einstellen: Die Schwiegertochter meckert am Essen herum, der Sohn taucht ohne seine Freundin auf und die Tochter kommt viel zu spät. Dann aber geben Elisabeth und Pascal etwas Überraschendes bekannt, das auf unerwartete Weise endlich den Geist der Weihnacht einkehren lässt.


Meine Meinung:

Das Cover zeigt mir eine schöne verschneite Winterlandschaft. Also etwas, was sich viele zu Weihnachten wünschen. Der andere Wunsch wäre dann, dass die gesamte Familie zusammenkommt und gemütliche Tage miteinander verbringt. Beides klappt allerdings sehr selten.
Elisabeth und Pascal erwarten in ihrer Almhütte ihre drei Kinder mit deren Familien oder derzeitigen Freunden. Als erstes trifft der Sohn mit seiner Frau und seinem Sohn ein. Wobei ich sofort die Gedanken hatte, weshalb tun sich die beiden das an. Eine ewig meckernde Schwiegertochter und ein völlig unerzogener Enkel. Ich werde also Zeuge, wie nach und nach alle eintrudeln und es wenig harmonisch zugeht. Zusätzlich sorgt starker Schneefall und Stromausfall für weitere Probleme. Wirklich, das wünsche ich keinem. Als dann die Eltern ihre Kindern mit einer Mitteilung überraschen, gibt es Wendungen und Bekenntnisse, die schon lange mal „raus“ wollten.
Der Autor hat in dieser Geschichte sehr vieles zusammen gefasst. Jeder der Beteiligten hat von ihm besondere Charakterzüge bekommen. Sie werden mir damit nicht unbedingt sympathisch, aber darum geht es nicht in erster Linie. Auf jeden Fall konnte ich diesen kurzen Weihnachtsroman in einem Rutsch lesen.
Schnee hatten sie genug, still ging es nicht unbedingt zu. Aber es kam der Moment, wo einige endlich den Mut hatten, besondere Schritte zu gehen oder über die bereits gegangenen informierten.

Fazit:
Ein Buch, das einem vieles bietet. Es unterhält und macht nachdenklich. Es zeigt, dass Wunsch und Wirklichkeit oft weit auseinander gehen. Und vor allem zeigt es, dass man doch mal über den eigenen Schatten springen soll. Wer nun neugierig ist, sollte das Buch lesen.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

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