Autorin: Angelika Schwarzhuber
Genre: Weihnachtsbuch
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 20. September 2023
Seiten: 352
Altersempfehlung: Erwachsene
Herausgeber : Blanvalet Taschenbuch Verlag
Über die Autorin:
Angelika Schwarzhuber lebt mit ihrer Familie in einer kleinen Stadt an der Donau. Sie arbeitet auch als erfolgreiche Drehbuchautorin für Kino und TV und wurde für das Drama »Eine unerhörte Frau« unter anderem mit dem Grimme-Preis und dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Ihr Roman „Hochzeitsstrudel und Zwetschgenglück“ wurde für die ARD/BR verfilmt. Zum Schreiben lebt sie gern auf dem Land, träumt aber davon, irgendwann einmal die ganze Welt zu bereisen.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein Heiratsantrag an Heiligabend – was kann es Schöneres geben?
Ein Jahr ist vergangen, seitdem Lotte bei einer Reise mit ihrer besten Freundin Katja den Weinbauern Nicolas kennengelernt hat. Schon bald wurde aus den beiden ein Paar und Lotte liebt ihr neues Leben auf dem Weingut. Die Vorbereitungen für das bevorstehende Weihnachtsfest im verschneiten Elsass laufen auf Hochtouren. Da hört Lotte ungewollt ein Telefonat mit und erfährt, dass Nicolas ihr am Heiligabend einen Verlobungsring schenken und einen Heiratsantrag machen möchte. Nichts wünscht sie sich mehr, doch Lotte hat ein Geheimnis, das eine Hochzeit unmöglich macht.
Meine Meinung:
Angelika Schwarzhuber und ihre Weihnachtsbücher haben mich immer wieder begeistert. Bisher habe ich alle gelesen und freute mich, dass ich nun „Die Weihnachtsüberraschung“ lesen konnte.
Es macht natürlich auch viel Spaß, alte Bekannte in den Büchern zu treffen. Ich habe das Gefühl, dass ich irgendwie dazugehöre, weil ich ihre Geschichten kenne und sie begleiten konnte.
Diesmal standen Lotte und Nicolas im Vordergrund. Nicolas hatte etwas ganz besonderes geplant, er wollte einen Heiratsantrag machen, was allerdings nicht nur Freude bei Lotte auslöste. Natürlich habe ich als Leserin erfahren, warum sie den Heiratsantrag nicht annehmen konnte und ich war gespannt, welche Lösung es da geben sollte.
Vieles in diesem Buch hat mich sehr berührt. Die eine oder andere Träne der Rührung und auch der Freude suchte sich ihren Weg. Obwohl Lotte und Nicolas im Vordergrund standen, gab es aber noch reichlich Begebenheiten auf dem Weingut, die eine wesentliche Rolle spielen sollten.
Die Autorin hat es ein weiteres Mal verstanden und mich an das Buch gefesselt. Sie zeigt, dass man nicht vorschnell handeln, sondern einiges überdenken sollte. Besonders Onkel Bernard hatte ja diese Erfahrung machen müssen und bereut, dass man die Zeit nicht zurückdrehen kann. Es gab viele Momente und Erkenntnisse, die sich als erfreulich herausstellen sollten. Es zeigte aber auch mal wieder, dass doch öfter miteinander gesprochen werden sollte. Von wegen Weihnachtsmuffel und so 😉
Mit einem zufriedenen Lächeln konnte ich das Buch dann am Ende zur Seite legen und hoffte, dass viele Personen noch lange gutes erleben würden. Natürlich hoffe ich, dass ich im nächsten Jahr mehr erfahren werde.
Fazit:
Ein wunderschöner berührender Weihnachtsroman, den ich gerne weiterempfehle.
Ich gebe dem Buch fünf von fünf Sternen
Beim Verlag möchte ich mich gerne für Rezensionsexemplar bedanken
