Autor: Guy McLean
Genre: Historischer Krimi
Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch
erschienen: 1. März 2023
Seiten: 272
Altersempfehlung: Erwachsene
Herausgeber : dotbooks Verlag
Über den Autor:
Guy McLean ist ein Pseudonym des Autors Stefan Lehnberg. Er ist ein wahres Multitalent. Nicht nur ist er der Verfasser der »Lord Danby«-Reihe und mehrerer Theaterstücke, sein Roman »Mein Meisterwerk« wurde auch mit dem Ephraim-Kishon-Satirepreis ausgezeichnet. Weitere Höhepunkte seiner Karriere markieren die Veröffentlichung von »Comedy für Profis – Das Praxisbuch für Autoren und Comedians« sowie drei Goethekrimis. Außerdem sieht er gut aus, ist hochintelligent und verfügt über einen edlen Charakter. Doch ist ihm nichts davon zu Kopf gestiegen. Im Gegenteil: Er ist immer der sympathische Kumpel von Nebenan geblieben, der sich auch keineswegs zu schade ist, mal ein paar biographische Zeilen über sich selbst zu schreiben.
Kurzbeschreibung, übernommen:
1936 in einem Kurort der Normandie: Percival Danby ist ganz gewiss nicht auf eigenen Wunsch hierher gereist, in das Land der grässlichen Zigaretten und absurd in die Länge gezogenen Brotlaibe. Doch was tut man nicht alles, um einen alten Schulfreund glücklich zu machen – und wenigstens ist der Wein gut. Aber als er in Deauville eintrifft, fehlt von seinem Freund jede Spur, und als Danby sich auf einer Cocktailparty vergnügen will, stirbt der Gastgeber vor seinen Augen! Die Ursache: Gift. Die Verdächtigen: alle Gäste auf der Yacht – auch Danby. Die Anklage: Mord. Diese Impertinenz und Unfähigkeit der französischen Gendarmerie kann Lord Danby so nicht stehen lassen und er beschließt, die Ermittlungen selbst in die Hand zu nehmen. Wie gut, dass er mit Basil Grover einen englischen Chief Inspector zum Freund hat, denn die Familie des Toten scheint mehr als ein pikantes Geheimnis zu hüten …
Meine Meinung:
Lord Danby hat mich bereits im ersten Buch von sich eingenommen und als ich mit dem Lesen des zweiten Buches begonnen hatte, konnte ich mir ein Grinsen nicht verkneifen. Es beginnt mit einer Schilderung des Lords, in dem er mir als Leserin mitteilt, was er von Frankreich und Franzosen hält. Nun, vielen ist ja bekannt, dass es jahrhundertelange Zwistigkeiten gab, was nicht zuletzt vom Adel verschuldet wurde. Aber als ich las, wie ausgerechnet ein Engländer über das Essen der Franzosen urteilt, musste ich doch lachen. So begann das Buch direkt humorvoll für mich und später kam noch etwas Spannung dazu. Wobei es mehr so eine Art Wohlfühlspannung war, naja, es kamen zwar Personen ums Leben, aber es war ja nicht real. Deshalb konnte ich ganz entspannt mit Lord Danby rätseln, was denn nun wirklich passiert ist und wer der Täter war.
Der Autor hat sich einiges einfallen lassen und auf diese Auflösung wäre ich nie gekommen. Allerdings muss ich auch gestehen, dass ich so gar nicht richtig auf gewisse Personen geachtet hatte, beziehungsweise nicht auf die Idee dieser Verwicklung gekommen wäre.
Fazit:
Humorvoll mit etwas Ironie, verbunden mit rätselhaftem und etwas Spannung wurde mir der zweite Fall von Lord Danby geschildert. Kleine Nebensächlichkeiten gaben allem noch eine besondere Würze und ich fühlte mich bestens unterhalten und gebe gerne eine Leseempfehlung.
Ich gebe dem Buch fünf von fünf Sternen
Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken
